Erstmals lud der SPD- Unterbezirk Main-Kinzig zusammen mit der AG 60 Plus und dem Ortsverein Linsengericht zu einer Aschermittwoch-Veranstaltung ins Vereinsheim vom FSV Geislitz ein. Der UB-Vorsitzende Andreas Hofmann konnte alle Spitzenkandidaten*innen für die Kreistagswahlen und viele Bewerber*innen für die Kommunalwahlen am 15. März 2026 sowie die Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Linsengericht (volkstümlich als LA abgekürzt) Astrid Rost begrüßen. Hauptredner war der Hessische SPD-Landesvorsitzende Sören Bartol und als Ehrengäste wurden der ehemalige Landrat, Karl Eyerkaufer, und die ehemalige Bundestagsabgeordnete, Bettina Müller, sowie der langjährige Bürgermeister von Linsengericht, Albert Ungermann, willkommen geheißen.
Sören Bartol gelang es sehr gut mit seiner kurzweiligen Aschermittwochs-Rede die Themen der Weltpolitik, der Europa, der Bundespolitik und Landespolitik auf die Basis der Kommunalpolitik zusammenzufassen. „Außenpolitisch müssen wir uns auf eine neue Ära mit der USA einstellen. Europäisch muss endlich eine gemeinsame Verteidigungspolitik erreicht werden, Bundespoltisch müssen die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag möglichst zeitnah umgesetzt werden, Landespoltisch hat die SPD bereits einige Erfolge erzielt, aber die Kommunen brauchen weitere finanzielle Unterstützung und kommunalpolitisch sind die zur verfügungsgestellten Mittel aus dem beschlossenen Sondervermögen insbesondere als Investitionen in Infrastrukturprojekt umgesetzt werden“ so Bartol in Kurzfassung. Bis auf einige Spitzen, dass sich die aktuellen Probleme für die Bürger*innen und die Wirtschaft, ohne die Opposition der FDP in der Bundesregierung besser lösen lassen. Sein ausgesprochener Dank – am Schluss der Rede – galt den Parteigliederungen in der CDU. Die derzeit beste Wahlkampfhilfe sind die aktuellen Themen der CDU: „Lifestyle -Teilzeit, Zahnersatz, Stadtbild, Bürgergeld und Abschaffung des 8-Stunden-Tages um nur einige zu nennen!“
Gerade bei diesen Themen kann die SPD die Bezeichnung „Sozial“ im Parteinamen besser darstellen für was sie ihrer Gründung steht, was der C“S“U bei Themen wie der Rente und der Altenpflege und dem allgemeinen Gesundheitswesen in der Sozialpolitik zunehmend schwerer fällt.
In einer anschließenden TALK-RUNDE befragte die Bürgermeisterin von Flörsbachtal, Sibylle Herget, den Landrat Thorsten Stolz und den SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden, Klaus Schejna, Bürgermeister in Rodenbach zu den Erfolgen in der vergangenen Legislaturperiode und den Zielen nach der Kommunalwahl. Für alle Interessierten gibt eine umfangreiche Broschüre der SPD Main Kinzig auf der Internetseite http://www.spd-mkk.de umfassend Auskunft.
In einem Punkt waren sich alle Wahlkämpfer*innen einig: „Bei der Kommunalwahl geht es nicht um Berlin oder Wiesbaden, sondern um die Gemeinden und Städte im MKK sowie die künftige Zusammensetzung des Kreistages. Wählen gehen und den SPD-Kandidaten*innen die Stimme geben. Damit die Politik im MKK in guten Händen bleibt“ fasste Thorsten Stolz seinen Redebeitrag zusammen.
Bei Weißwurst und Weißbier hatten die Besucher*innen noch genügend Zeit über die Politik auf allen Ebenen zu diskutieren. Eine Pressemitteilung der SPD MKK wird auf weitere Einzelheiten eingehen.
Anbei ein paar „Impressionen von der SPD-Aschermittwoch-Veranstaltung in Geislitz (Gemeinde Linsengericht im Main-Kinzig-Kreis)


Quelle: Anton Hofmann

