Mittwoch, Juli 17, 2024
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CDU Wächtersbach wünscht ganzheitlichen Blick auf Kreissportanlage

Ergänzungsantrag soll auch Rasenplatz und Laufbahn in Blick nehmen

Zur kommenden Stadtverordnetenversammlung haben die Freien Wächter den
Antrag gestellt, die Nutzungsbestimmungen des Kunstrasenplatzes zu
überprüfen. Diesbezüglich scheint es einen aktuellen Anlass zu geben, der
bei verschiedenen, den Kunstrasenplatz nutzenden Vereinen zu Unmut führt.
Den Vertreterinnen und Vertretern der CDU Stadtverordnetenfraktion
Wächtersbach geht dieser Antrag jedoch nicht weit genug. Der CDU
Fraktionsvorsitzende Michael Pierz hierzu: „Eine Überprüfung nur einseitig
auf den Kunstrasenplatz zu begrenzen erscheint uns nicht umfassend genug und
könnte ggf. zu einer einseitigen Betrachtung führen. Vielmehr sollten die
Nutzungsordnungen der gesamten Bereiche der Kreissportanlage in den Fokus
genommen werden, so dass kein Bereich unbetrachtet bleibt. Nur so kann der
Ausschuss ganzheitlich und vollumfänglich einen Sachstand eruieren und sich
erläutern lassen.“

Ergänzt wird Pierz dabei von seinem CDU Fraktionskollegen Michael Creß: „Uns
ist nicht plausibel, warum der Bereich des Kunstrasenplatzes eine andere
Behandlung erfahren sollte als der Rest der Kreissportanlage. Ebenso ist uns
unverständlich, warum der Kunstrasenplatz derzeit eine andere Behandlung
erfährt wie der Rest der Kreissportanlage. Sofern es darum geht, den
Kunstrasenplatz zu schonen und langfristig für den Schul- und Vereinssport
zu erhalten, so sind das ehrenwerte Ziele, die jedoch auch für den Rest der
Kreissportanlage gelten sollten“, erläutert Creß die Initiative der CDU,
welche den ursprünglichen Antrag entsprechend ergänzen soll.

„Wie bekannt ist, muss die Laufbahn der Kreissportanlage grundhaft saniert
werden. Diese Maßnahme wird mit Kosten von rund 1 Mio. Euro zu Buche
schlagen. Aufgrund der Höhe dieser Investition hält es die CDU
Stadtverordnetenfraktion für angezeigt, dass die Laufbahn künftig in
gleicher Weise geschont und langfristig für den Schul- und Vereinssport
gesichert wird, wie bislang auch schon der Kunstrasenplatz“, so André Ritzel
für die CDU. „Die Kreissportanlage soll natürlich auch weiterhin der
Bevölkerung zur Verfügung stehen, zugleich aber sollen Missbrauch,
Sachbeschädigung und Vandalismus, der aktuell leider häufig beobachtet
werden kann, ausgeschlossen werden. In der heutigen Zeit gibt es
intelligente Schließ- und Zugangsberechtigungssysteme, die auf Basis einer
überarbeiteten Nutzungsordnung für die gesamte Kreissportanlage beide
Aspekte vereinen könnten“, begründet André Ritzel den Ergänzungsantrag der
CDU-Stadtverordnetenfraktion abschließend und hofft auf allgemeine
Zustimmung.

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