Mittwoch, Februar 18, 2026
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CDU Wächtersbach besucht Traditionsmetzgerei Hensel in Leisenwald

Regionalität stärken und heimische Betriebe sichern

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche hat die CDU Wächtersbach die Metzgerei Hensel im Stadtteil Leisenwald besucht. Der traditionsreiche Familienbetrieb besteht seit beeindruckenden 112 Jahren und wird inzwischen in der fünften Generation geführt. Rund 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt – ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Handwerks und des Mittelstands in der Region.

Bei dem Austausch mit der Familie Hensel wurde deutlich, mit wie viel Leidenschaft, Fachkenntnis und Qualitätsbewusstsein hier gearbeitet wird. Besonders hervorzuheben ist, dass ausschließlich eigene Schweine aus der betriebseigenen Schweinehaltung verarbeitet werden. Die Herkunft der Tiere ist somit vollständig transparent und nachvollziehbar – von der Aufzucht bis zum fertigen Produkt. Auch das Futter für die Tiere wird überwiegend selbst angebaut und auf den eigenen Flächen erzeugt sowie verfüttert. Damit bleibt die gesamte Wertschöpfungskette in einer Hand und in der Region. Kurze Wege, klare Verantwortlichkeiten und höchste handwerkliche Sorgfalt prägen die tägliche Arbeit. „Hier wird Handwerk noch mit echter Überzeugung betrieben. Die Qualität der Produkte stimmt zu 100 Prozent – und genau deshalb gilt: Weniger ist mehr“, betonte CDU-Vorsitzender Michael Creß.

Da der heimische Ladenverkauf allein wirtschaftlich nicht mehr ausreicht, betreibt die Metzgerei zusätzlich drei Verkaufswagen, um Kundinnen und Kunden in der Region direkt zu erreichen. Dieses Engagement zeigt sowohl die Flexibilität des Betriebes als auch die veränderten Rahmenbedingungen im ländlichen Raum.

Ein zentrales Thema des Gesprächs waren die stetig zunehmenden EU-Vorschriften und bürokratischen Auflagen. Gerade kleinere, familiengeführte Betriebe sehen sich immer umfangreicheren Dokumentations- und Kontrollpflichten gegenüber, die erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen binden. Hinzu kommt, dass gesetzliche Vorgaben häufig in kurzer Zeit verabschiedet und ebenso kurzfristig umgesetzt werden sollen. Für kleine Betriebe sind solche engen Fristen kaum zu bewältigen, da sie nicht über eigene Rechts- oder Verwaltungsabteilungen verfügen. „Die Bürokratie wächst kontinuierlich. Was große Konzerne mit eigenen Verwaltungsabteilungen leichter bewältigen, stellt kleine Handwerksbetriebe vor enorme Herausforderungen“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Pierz. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Familienbetrieb Hensel bislang sämtliche Auflagen stets fristgerecht erfüllt hat – ein Beleg für Professionalität und Verantwortungsbewusstsein.

Auch Magistratsmitglied Günter Gärtner, der ebenfalls am Besuch teilnahm, unterstrich die Bedeutung regionaler Wirtschaftskreisläufe: „Wenn wir wollen, dass solche Traditionsbetriebe auch in Zukunft bestehen, dann müssen wir sie politisch unterstützen und gleichzeitig als Verbraucher bewusst regional einkaufen.“

Die CDU Wächtersbach ist überzeugt: Wer eine lebendige Stadt und starke Ortsteile erhalten möchte, muss die heimischen Betriebe stärken – auch wenn hochwertige, handwerklich hergestellte Produkte ihren Preis haben. Jeder Einkauf vor Ort sichert Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Wertschöpfung in der eigenen Region.

Ein ausdrücklicher Wunsch der Familie Hensel ist die Etablierung eines florierenden Wochenmarktes in Wächtersbach, der gezielt regionalen Anbietern eine Plattform bietet und heimische Produkte in den Mittelpunkt stellt. Ein solcher Markt könnte die Innenstadt beleben, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und Verbraucherinnen und Verbrauchern die hohe Qualität der heimischen Erzeugnisse noch sichtbarer machen.

Die CDU Wächtersbach unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich und wird sich dafür einsetzen, entsprechende Initiativen voranzubringen. Denn klar ist: Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Stadt – und verdient verlässliche politische Unterstützung.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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