SPD-Kreistagsfraktion besucht gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz, Erstem Kreisbeigeordneten Andreas Hofmann und Vertretern der SPD-Gründau die Anton-Calaminus-Schule in Gründau-Rothenbergen
Die Anton-Calaminus-Schule (ACS) im Gründauer Ortsteil Rothenbergen ist eine Grund- Haupt- und Realschule in Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises. Aktuell besuchen 211 Kinder die dortige Grundschule und 217 Schülerinnen und Schüler werden in der Sekundarstufe beschult. Schulleiterin Ramona Jäger freut sich über steigende Schülerzahlen in der Sekundarstufe. „Zurzeit sind wir sowohl in der Haupt- als auch in der Realschule 1-zügig, streben aber perspektivisch in der Realschule wieder eine 2-Zügigkeit an. Das ist unser erklärtes Ziel und der wachsende Zuspruch ist ein deutliches Zeichen, dass wir auf einem guten Weg dorthin sind“.
Die Schule hat eine Menge zu bieten: Sie ist eine von 99 musikalischen Grundschulen in ganz Hessen, trägt seit vergangenem Jahr den Titel „Schule ohne Rassismus“ und verfügt über eine sehr gut funktionierende pädagogische Mittagsbetreuung mit vielfältigen Angeboten, die getragen wird vom Förderverein in Kooperation mit dem angrenzenden „Kleinen Anton“ einer Mehrgenerationen-Einrichtung der Gemeinde Gründau.
„Unsere Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule profitieren von kleinen Klassen. Unser WPU-Konzept (Wahlpflichtunterricht) haben wir komplett überarbeitet und bieten neben Französisch, EDV, Ernährung und Robotik in unserem Labor auch die Grundlage für den Unterricht in naturwissenschaftlichen Fächern der höheren Jahrgangsstufen (MINT). Der Kurs „Fit for Life“ (Verbraucherbildung) rundet das WPU-Angebot ab“, erklärt Dennis Döhring, stellvertretender Schulleiter der ACS. Darüber hinaus habe die Schule in Klasse 8 der Hauptschule auch einen sogenannten „Praxistag“ eingeführt. An einem Tag der Woche im zweiten Schulhalbjahr gehen die Schülerinnen und Schüler in Betriebe vor Ort, was die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, deutlich erhöht. „Luft nach oben sehen wir noch beim Thema Schule plus, da dies auf Freiwilligkeit basiert und die jungen Menschen in acht Gründauer Betrieben ca. 15 Ausbildungsberufe kennenlernen können. Hier arbeiten wir gut mit dem ansässigen Gewerbeverein zusammen und würden uns einen größeren Zuspruch der Jugendlichen wünschen“, so Jäger und Döhring.
Auf dem anschließenden Rundgang durch die Bildungseinrichtung konnten sich die Kommunalpolitikerinnen und Politiker der SPD ein Bild vom baulichen Zustand und der Ausstattung machen. Hier machten Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion und Julia Czech, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD in Main-Kinzig-Kreis deutlich: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die für die Anton-Calaminus-Schule in den kommenden Haushaltsjahren eingestellten Gelder zügig und sinnvoll eingesetzt werden. Wir stehen zur Sekundarstufe der Schule und sind überzeugt, dass die die Schülerzahlen weiter steigen werden – die Voraussetzungen dafür werden durch Schulleitung und Kollegium gerade geschaffen“.
Karin Linhart
Quelle: Redaktion MKK Echo

