Freitag, Februar 20, 2026
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AfD stellt Vertrauensfrage im Journalismus – auch im Main-Kinzig-Kreis stellt sich die Frage nach Ausgewogenheit

Der jüngste Vorgang beim ZDF, bei dem im „heute journal“ ein KI-generiertes Video sowie eine aus dem Zusammenhang gerissene Szene ausgestrahlt wurden, hat bundesweit eine Debatte über journalistische Sorgfalt und Glaubwürdigkeit ausgelöst. Das ZDF selbst räumt Verstöße gegen eigene Richtlinien ein und hat personelle Konsequenzen gezogen. Für die AfD im Main-Kinzig-Kreis wirft dieser Vorgang eine grundsätzliche Frage auf: Wie steht es um Objektivität und Ausgewogenheit in der Medienberichterstattung – insbesondere auf regionaler Ebene? Dazu deren Vorsitzender Jürgen Mohn: „Wir vertreten hier nicht nur die Position unserer Mitglieder, sondern auch die mündigen Bürger in unserem Landkreis. Konkret betrifft unsere Kritik die etablierten Printmedien im Main-Kinzig-Kreis, also die klassischen regionalen Tages- und Wochenzeitungen. Dort werden Pressemitteilungen der AfD nach unserer Erfahrung regelmäßig nicht veröffentlicht. Angesichts von Wahlergebnissen zwischen 25 und 30 Prozent bei zurückliegenden Wahlen betrifft dies einen erheblichen Teil der Wählerschaft im Kreisgebiet. Wenn AfD-Positionen in den maßgeblichen regionalen Printmedien kaum oder gar nicht erscheinen, entsteht bei vielen Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck einer einseitigen Berichterstattung. Gleichzeitig stellen wir fest, dass die im Main-Kinzig-Kreis ansässigen Online-Medienhäuser hier bereits einen deutlichen Schritt weiter sind. Deren größere Offenheit gegenüber unterschiedlichen politischen Positionen trägt aus unserer Sicht auch dazu bei, dass diese Online-Angebote zunehmend an Bedeutung bei den Leserinnen und Lesern gewinnen. Der aktuelle Fall beim ZDF zeigt, wie sensibel das Thema Glaubwürdigkeit ist. Gerade weil Medien eine zentrale Rolle in unserer Demokratie spielen, sind Transparenz, Sorgfalt und Pluralität unverzichtbar – im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ebenso wie in den etablierten regionalen Printmedien. Demokratie lebt auch vom Wettbewerb der besten Ideen. Dieser Wettbewerb muss sich auch in der medialen Berichterstattung widerspiegeln.“

Quelle: AFD MKK

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