Neue Wärmeversorgung seit 1. September / Großkunde in Großkrotzenburg
Die Stadtwerke Hanau bauen ihre Wärmeversorgung über die Stadtgrenzen hinaus weiter aus: Seit dem 1. September beliefern sie das Franziskanergymnasium Kreuzburg in Großkrotzenburg direkt mit Fernwärme. Dafür haben die Stadtwerke Hanau GmbH (SWH) und die Gemeindewerke Großkrotzenburg GmbH (GWG) einen Netznutzungsvertrag sowie die Stadtwerke Hanau und das Kreuzburggymnasium einen entsprechenden Liefervertrag abgeschlossen.
Bereits seit 1. März erhalten die Gemeindewerke ihre Fernwärme aus Hanau. „Wir freuen uns sehr, mit dem Kreuzburggymnasium nun einen weiteren Großkunden aus Großkrotzenburg direkt mit unserer Fernwärme beliefern zu können. Das ist ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Wärmeversorgung und zugleich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken Großkrotzenburg“, sagt Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau GmbH.
Die direkte Belieferung des Gymnasiums ist ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Hanau und Großkrotzenburg. Die Wärme für die Gemeindewerke wie auch für das Gymnasium stammt aus modernen Hanauer Erzeugungsanlagen. Auf dem Areal der ehemaligen Großauheim-Kaserne betreiben die Stadtwerke Hanau gemeinsam mit Mainova ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk mit drei wasserstofffähigen Motoren. Perspektivisch soll zudem Abwärme des benachbarten Rechenzentrums von Data4 und Wärme aus einem Biomasseheizwerk über Großwärmepumpen für die Wärmeversorgung genutzt werden.
„Dass unsere Fernwärme inzwischen nicht nur Hanauer Haushalte und Unternehmen versorgt, sondern auch bei unseren Nachbarn in Großkrotzenburg ankommt, zeigt, welche Chancen in einer engen kommunalen Zusammenarbeit liegen. Hanau und Großkrotzenburg verbindet eine solide Nachbarschaft. Dass wir diese nun auch bei der Energieversorgung weiter mit Leben füllen, freut mich besonders. Davon profitieren beide Seiten“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Die Stadtwerke Hanau waren von Beginn an ein absolut verlässlicher Partner an unserer Seite, als es darum ging, eine sichere und wirtschaftlich tragbare Wärmeversorgung unserer Schule zum 1. September 2026 abzusichern. In den gemeinsamen Gesprächen agierten alle Beteiligten stets kooperativ und vertrauensvoll, sodass wir verschiedene Lösungsansätze auf Augenhöhe prüfen konnten. Die gesamte Planung wurde von einer hohen Professionalität in der Begleitung und Beratung getragen. Mein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Frau Butz und Herrn Fernitz für die hervorragende und zielorientierte Zusammenarbeit“, sagt Elke Hohmann, Geschäftsführerin des Franziskanergymnasium Kreuzburg.
Für die Stadtwerke Hanau ist die Belieferung des Kreuzburggymnasiums zugleich ein weiterer Schritt beim Ausbau ihrer Wärmeversorgung. „Wir wollen unsere moderne und zukunftsfähige Wärmeinfrastruktur weiterhin bestmöglich nutzen und damit auch über Hanau hinaus einen Beitrag zu einer sicheren und langfristig noch effizienteren Wärmeversorgung leisten“, sagt Matina Butz. „Die Zusammenarbeit mit Großkrotzenburg bietet dafür beste Voraussetzungen.“
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn
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Quelle: Stadtwerke Hanau GmbH

