Dienstag, September 8, 2026
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Hanau testet am 10. September die Warnsysteme

Bundesweiter Warntag: Start ab 11 Uhr / Entwarnung gegen 11.45 Uhr

Wie gut die Warnsysteme im Ernstfall funktionieren, das wird am Donnerstag, 10. September, beim bundesweiten Warntag auch in der Stadt Hanau überprüft. Um 11 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst, gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Dabei werden unterschiedliche Warnmittel eingesetzt, um möglichst viele Menschen auf verschiedenen Wegen zu erreichen.

„Warnung funktioniert nur dann gut, wenn die technischen Systeme zuverlässig arbeiten und die Menschen wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Der Warntag bietet deshalb eine wichtige Möglichkeit, beides regelmäßig zu überprüfen“, sagt Stadträtin und Feuerwehrdezernentin Isabelle Hemsley. „Ebenso wichtig ist es, dass die Bevölkerung die Warnungen wahrnimmt und sich im Anschluss über die Situation und mögliche Verhaltenshinweise informiert. Der Warntag ist deshalb nicht nur ein Techniktest, sondern auch eine Erinnerung daran, sich mit dem Thema Vorsorge und Warnung zu beschäftigen.“

Zum Einsatz kommen am Warntag unterschiedliche Bestandteile des bundesweiten Warnsystems. Dazu gehören unter anderem Cell Broadcast, mit dem Warnmeldungen direkt auf geeignete Mobiltelefone übertragen werden können, sowie Warn-Apps wie NINA, HessenWARN oder KATWARN. Auch Rundfunk und weitere angeschlossene Warnmittel können Teil der Probewarnung sein. In Hanau stehen darüber hinaus die Sirenen im Stadtgebiet zur Verfügung.

Die Stadt Hanau verfügt aktuell über 21 Sirenenstandorte. Durch deren Verteilung über das Stadtgebiet können Warnungen auch gezielt für einzelne Bereiche ausgelöst werden. Der Bundesweite Warntag findet grundsätzlich am zweiten Donnerstag im September statt. Dabei kann es je nach Warnmittel zu unterschiedlichen Zeitpunkten kommen, bis die jeweilige Meldung empfangen wird.

Am Warntag selbst wird die Stadt auf ihren Kanälen einen Link für Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger bereitstellen. Über diesen können auftretende Probleme bei der Warnung zentral erfasst und gezielt bearbeitet werden, sodass sie schnellstmöglich behoben werden können.

Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag und zur Warnung der Bevölkerung gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter: http://www.bbk.bund.de.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Julia Oppenländer

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Quelle: Stadt Hanau

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