Nachhaltigkeitswoche im städtischen Familienzentrum Schillerstraße in Bischofsheim
Eine Woche voller Aktionen, Begegnungen und neuer Ideen: Im Bischofsheimer Familienzentrum Schillerstraße stand die Nachhaltigkeitswoche unter der Fragestellung: Was können wir gemeinsam für unsere Umwelt tun? Zahlreiche Kinder und Familien beteiligten sich an den verschiedenen Angeboten und machten die Aktionswoche zu einem großen Erfolg.
Zum Auftakt begeisterte Sabrine Haida von der Bücherei Enkheim die Kinder beim Bilderbuchkino mit der Geschichte „Willibarts Wald“. Passend dazu war im Laufe der Woche nicht nur der Schutz der Natur Gesprächsthema, sondern die Kinder packten auch selbst an. Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion wurde der Garten des Familienzentrums verschönert. Valentin Höne als Vertreter der Kinder- und Jugendfarm stellte gemeinsam mit den Familien Saatbomben her, die künftig für noch mehr Blumen und damit auch Nahrung für Insekten sorgen sollen. Außerdem entstanden Insektenhotels sowie Insekten- und Vogeltränken.
Eine ganz besondere Aktion zog sich durch die gesamte Woche: Wasser, das die Kinder nicht ausgetrunken hatten, wurde nicht einfach weggeschüttet, sondern in einem großen Kanister gesammelt. Das Ergebnis überraschte am Ende alle: Rund 60 Liter Trinkwasser waren im Kanister. Mit diesem Wasser wurde der neue Baum gegossen, der zum Abschluss der Woche im Garten gepflanzt wurde – ganz nach dem Vorbild von „Willibart“ aus dem Bilderbuchkino.
Auch beim Cleanup-Day waren Kinder und Familien gemeinsam aktiv. Rund um das Gelände des Familienzentrums sammelten sie Müll stellten überrascht fest, wie viel Abfall achtlos in der Umwelt landet. Wiederverwendung statt Wegwerfen stand daher beim Bemalen von Stoffbeuteln und beim Kinder-Tausch-Flohmarkt im Mittelpunkt.
Dass Nachhaltigkeit auch Spaß und Bewegung bedeutet, zeigte die Tanzaktion mit Nicole Giersbeck. Gemeinsam wurde zu cooler Musik getanzt.
Zum Abschluss der abwechslungsreichen Woche kamen die Familien bei einem gemeinsamen Familienpicknick mit Hot Dogs und Donuts zusammen. Eine Fotoaktion sorgte dabei für schöne Erinnerungen an die gemeinsame Woche.
Das Thema Nachhaltigkeit war jedoch nicht nur bei den einzelnen Aktionen präsent. Auch in allen Gruppen beschäftigten sich die Kinder intensiv damit, was jede*r Einzelne im Alltag tun kann, um Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Dass es dafür nicht immer große Veränderungen braucht, brachte der vierjährige Max auf den Punkt: „Wenn ich aus meinem Zimmer gehe, dann mache ich das Licht aus.“ Die Nachhaltigkeitswoche zeigte auf ganz praktische Weise: Viele kleine Schritte können gemeinsam etwas Großes bewirken. Vor allem dann, wenn Kinder und Erwachsene zusammen entdecken, ausprobieren und Verantwortung übernehmen.
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Quelle: Stadt Maintal

