Die SPD-Fraktion hat in der Hammersbacher Gemeindevertretung eine umfassende Prüfung gefordert, ob der Vertrag mit dem Entsorgungsunternehmen Weisgerber vorzeitig beendet werden kann. Der Antrag der SPD wurde einstimmig mit einer von CDU/Grünen gewünschten Ergänzung beschlossen.
Hintergrund sind wiederkehrende Beschwerden über verspätete Abholungen, nicht geleerte Tonnen und weitere Probleme bei der Durchführung der Abfallentsorgung.
„Manchmal sind es die kleinen Dinge des täglichen Lebens, an denen die Menschen merken, ob Politik und Verwaltung funktionieren. Die Mülltonne gehört sicherlich dazu“, erklärte Uwe Brandt für die SPD-Fraktion.
Der Abfuhrtermin sei eigentlich klar geregelt: Die Gemeinde legt ihn fest, die Bürgerinnen und Bürger stellen ihre Tonnen rechtzeitig bereit und das beauftragte Unternehmen leert sie. Nach den Erfahrungen, die aus der Bevölkerung an die SPD herangetragen würden, funktioniere dies jedoch zunehmend nicht zuverlässig.
Immer wieder komme es zu Verzögerungen von mehreren Tagen. Auch von vergessenen Straßen oder einzelnen Tonnen, die nicht geleert wurden, werde berichtet.
„Wir bekommen aus der Bevölkerung immer wieder entsprechende Rückmeldungen. Wenn sich solche Beschwerden häufen, müssen wir als Gemeinde genauer hinschauen und dürfen das nicht einfach als gegeben hinnehmen“, so Brandt.

Quelle: SPD Hammersbach

