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Die Wasserversorgung in Langen-Bergheim bleibt in kommunaler Hand

Die Gemeindevertretung Hammersbach hat einstimmig beschlossen, die Wasserversorgung in Langen-Bergheim per Konzessionsvertrag an die Kreiswerke Main-Kinzig zu übertragen. Die SPD-Fraktion begrüßt den Beschluss als wichtigen Schritt für eine langfristig sichere und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung im Ort.

„Unser Wasser bleibt in kommunaler Hand“, betont Benjamin Herrmann, der für die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung sprach. Die Kreiswerke Main-Kinzig seien ein kommunales Unternehmen, sodass die Wasserversorgung nicht an einen privaten Konzern abgegeben werde. Wasser sei keine gewöhnliche Dienstleistung, sondern ein Menschenrecht und Teil der kommunalen Daseinsvorsorge – einer Aufgabe, für die die Gemeinde weiterhin Verantwortung trage.

Höhere Anforderungen erfordern professionelle Strukturen

Eine sichere Wasserversorgung bedeute heute deutlich mehr als früher: Trinkwasserqualität, technische Anforderungen, Versorgungssicherheit, Grundwasserschutz sowie die Vorbereitung auf Krisen und Störungen stellten eine kleine, eigenständige Wasserversorgung vor wachsende Herausforderungen. Bereits nach dem Ausscheiden des langjährigen Wassermeisters Ludwig Bonifer sei deshalb die Betriebsführung an die Kreiswerke übertragen worden. Mit dem heutigen Beschluss gehe die Gemeinde nun konsequent den nächsten Schritt. Die Anbindung an ein größeres Verbundnetz biete gerade bei technischen Problemen oder Krisensituationen deutlich mehr Sicherheit, als eine kleine Insellösung sie bieten könne.

Dank an Ludwig Bonifer für jahrzehntelangen Einsatz

In seiner Rede erinnerte Benjamin Herrmann für die SPD-Fraktion ausdrücklich an die Menschen, die die Wasserinfrastruktur in Langen-Bergheim über Jahrzehnte aufgebaut, gepflegt und am Laufen gehalten haben. Besonders würdigte er den langjährigen Wassermeister Ludwig Bonifer, der die Wasserversorgung des Ortes über viele Jahre mit großer Verantwortung mitgeprägt hat. Ihm und allen Beteiligten gebühre Respekt und Dank für ihre Arbeit.

Was ändert sich für die Menschen in Langen-Bergheim?

Im Alltag ändert sich zunächst wenig: Aus dem Wasserhahn kommt weiterhin zuverlässig Wasser. Die Wasserpreise werden künftig an die Preise der Kreiswerke angepasst. Gleichzeitig gibt es klar geregelte Zuständigkeiten, etwa bei Arbeiten an den Hausanschlüssen bis zur Wasseruhr: Die dabei entstehenden Kosten übernehmen künftig die Kreiswerke, was den etwas höheren Wasserpreis erklärt.

„Wir verabschieden uns nicht von unserer Verantwortung – im Gegenteil: Wir organisieren sie so, dass unsere Wasserversorgung auch in Zukunft zuverlässig funktioniert und dabei in kommunaler Hand bleibt“, so Herrmann weiter. Die Gemeindevertretung treffe eine gute und zukunftssichere Entscheidung für Langen-Bergheim, für die Gemeinde Hammersbach und vor allem für die kommenden Generationen.

Im Namen der SPD-Fraktion dankte Herrmann zudem Bürgermeister Michael Göllner und der Gemeindeverwaltung für die umfangreiche Vorarbeit – zahlreiche Gespräche, Verhandlungen und Prüfungen –, die die Entscheidung erst ermöglicht habe.

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Quelle: SPD Hammersbach

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