Thema: „Wenn es heiß wird in Hanau: Natur – Freizeit – Beruf” / Neue Regeln wegen zunehmendem KI-Einsatz / Einsendeschluss am 7.November
Hitze kann viele Gesichter haben: Von durstigen Tieren über hitzige Auseinandersetzungen bis zu hin Wasserfreuden in den Hanauer Schwimmbädern ist alles möglich. Beim 39. Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen können Schülerinnen und Schüler ihrer Fantasie zum Thema „Wenn es heiß wird in Hanau: Natur – Freizeit – Beruf” freien Lauf lassen. Neu ist, dass alle eingereichten Texte von einer Software geprüft werden, ob Künstliche Intelligenz (KI) zum Verfassen genutzt wurde.
Der Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen soll Kinder und Jugendliche seit 1984 in der Geburtsstadt der Brüder Grimm zu einem schöpferischen Umgang mit Sprache und zum fantasievollen Gestalten mit Worten anregen. Die Geschichten müssen einen Bezug zu Hanau haben und können beispielsweise im Rahmen einer Unterrichtseinheit vorbereitet werden. Wichtig ist, dass die eingereichten Texte eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler sind. Ob Märchen, Fabel, Erzählung, Kurzgeschichte, Essay, Satire oder Reportage, bei der Form der Geschichte gibt es viele Möglichkeiten. Die Texte dürfen bis zu fünf handgeschriebene oder zwei am Computer geschriebene Seiten umfassen.
„Der Fabulierwettbewerb lebt davon, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Ideen zu Papier bringen, mit Sprache experimentieren und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Genau diese Kreativität wollen wir fördern“, so Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri.
In diesem Jahr gibt es deshalb auch Änderungen: So hat der Magistrat der Stadt Hanau in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Künstlicher Intelligenz Software eingesetzt werden soll, welche die eingereichten Texte dahingehend prüft, ob KI eingesetzt wurde. Sollte dies zu mehr als 80 Prozent der Fall sein, wird die Geschichte disqualifiziert.
Zudem richtet sich der Wettbewerb erstmals ausschließlich an Schülerinnen und Schüler Hanauer Schulen der Klassen 3 bis 7, da mit zunehmendem Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch der Einsatz von KI häufiger aufkam. Gewertet wird in drei Gruppen: Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen von Grundschulen bilden die Gruppe I. In Gruppe II treten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 von Gymnasien und Realschulen an, während die Gruppe II H für die Klassen 5 bis 7 an Hauptschulen vorgesehen ist.
„Wenn Texte verstärkt mit Künstlicher Intelligenz entstehen, stellt das die Jury vor eine kaum lösbare Aufgabe und verändert den Charakter des Wettbewerbs“, erklärt Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri. „Mit den neuen Richtlinien schaffen wir deshalb einen klaren Rahmen, der die ursprüngliche Idee des Fabulierwettbewerbs schützt.“
Eine vierköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe. Die Jury-Mitglieder Dr. Eva Molitor, Ulrike Brödner, Marianne Merle und Heinz Armbrüster bewerten sprachliches Ausdruckvermögen und Originalität der Geschichte. Zu gewinnen gibt es Buchgutscheine im Wert von 100 Euro für den ersten, 75 Euro für den zweiten und 50 Euro für den dritten Platz. Die Preisverleihung bringt am Samstag, 13. März 2027, im Kulturforum Hanau die besten Geschichten zusammen. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen ihre Geschichten vor dem versammelten Publikum vortragen.
Einig sind sich Bürgermeister Dr. Bieri und Nicole Strohrmann, Leiterin des Kulturforums Hanau, darin, dass ein solcher Wettbewerb nur möglich wird, wenn Menschen sich engagieren: „Ein großer Dank gebührt allen Lehrerinnen und Lehrern, die vor Ort in den Schulen Kinder für den Fabulierwettbewerb begeistern und sie ermutigen, ihre Geschichten aufzuschreiben. Ohne sie geht es nicht. Dazu gilt ein großer Dank der Jury, die sich jedes Jahr akribisch durch die Texte arbeitet und sie bewertet sowie dem Team des Kulturforums für die Organisation und Vorbereitung des Wettbewerbs.“
Alle Informationen rund um den 39. Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen finden sich online auf: https://www.hanau.de/aktuelles/preise-und-ehrungen/fabulierwettbewerb/index.html
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Thomas Nawrath
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Quelle: Stadt Hanau

