Mitglieder der Bezirksgruppe Hanau des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e.V. und deren Begleitung waren am Samstag, dem 29.08.2026, im Staatspark Wilhelmsbad auf den Spuren von Graf Wilhelm von Hessen-Kassel unterwegs.
Die 20 Teilnehmer erfuhren von Alexander Bork, der die Führung durch den Park übernahm, interessante Aspekte und einige Kuriositäten, die zur Geschichte es Parks und vor allem zum Kurangebot im 18. Jahrhundert gehören.
So etwa diente der Kinderspielplatz damals Erwachsenen, die zum Kuren in Wilhelmsbad verweilten, als eine Form der Anwendung um ihre Krankheiten zu heilen. Die Krankheitsliste aus dem 18. Jahrhundert, die man hier in Wilhelmsbad behandeln konnte, war beeindruckend lang.
Die Teilnehmer kamen am ältesten, feststehenden Karussell der Welt vorbei, überquerten die Historische Kettenbrücke- besser bekannt als Teufelsbrücke- samt Höllental und standen zum Schluss vor dem verschlossenen Tunnel.
Alexander Bork konnte die Teilnehmer aber überraschen und öffnete das Tor zum Tunnel, so dass die Gruppe durch diesen hindurch gehen konnte. Für viele Teilnehmer eine schöne Kindheitserinnerung, da der Tunnel früher immer begehbar war.
Nach vielen Informationen rund um den ehemaligen Kurort Wilhelmsbad und einer tollen Führung ließen sich die Teilnehmer ein gemeinsames Mittagessen schmecken.
Silvia Schäfer, die Vorsitzende der Bezirksgruppe Hanau, freute sich sehr über den schönen gemeinsamen Vormittag und einem sehr gelungenen Ausflug der Bezirksgruppe.
Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen des BSBH erhalten Interessierte über das Büro der Bezirksgruppe Hanau sowie auf der Homepage unter http://www.tibsev.de.
Betroffene und Angehörige können sich bei Fragen zu Sehverlust, Hilfsmitteln und Alltagsbewältigung an die Bezirksgruppe Hanau des BSBH wenden (Telefon: 06181/956663, E-Mail: s.schaefer@bsbh.org oder hanau@bsbh.org) und einen Beratungstermin vereinbaren.

Quelle: BSBH Bezirksgruppe Hanau

