Bürgermeister Wolfram Zimmer hat für den diesjährigen September die Neuauflage der Kinder- und
Jugendvollversammlung in Aussicht gestellt. Die Fraktionen der Unabhängigen
Wählergemeinschaft Brachttal (UWB) und der SPD begrüßen diese Ankündigung.
Sie setzen darauf, dass der Rathauschef sein Wort hält und das Format diesmal verlässlich
stattfinden lässt. Nachdem im vergangenen Jahr keine Jugendbeteiligung ermöglicht wurde, sitzt die
Enttäuschung bei den Kindern und Jugendlichen tief. Wer junge Menschen für Demokratie und das
Leben in der Heimatgemeinde begeistern will, muss ihr Engagement ernst nehmen.
Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr leider ausgefallen ist, blicken UWB und SPD nun
zuversichtlich auf den angekündigten Termin im Spätsommer: Das Thema Jugend gehört ganz oben
auf die Agenda, und die Umsetzung der Zusage ist der richtige Schritt.
Auch Stefan Kroll, Fraktionsvorsitzender der UWB Brachttal, unterstreicht die Bedeutung des
Termins: „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Wir vertrauen darauf, dass der
Bürgermeister zu seiner Zusage steht und die Versammlung im September wie geplant durchgeführt
wird. Die Anliegen der jungen Generation dürfen nicht erneut aufgeschoben werden.”
Damit die Veranstaltung ein Erfolg wird, halten die Fraktionen eine professionelle Leitung für
unverzichtbar. Die Moderation sollte in den Händen einer pädagogisch ausgebildeten Fachkraft
liegen. SPD-Fraktionsmitglied Daniel Goffitzer regt an, dabei lokale Potenziale zu nutzen: „Wir
sollten bewusst auch an qualifizierte Persönlichkeiten im Nebenberuf denken. Unsere Gemeinde
verfügt über vielfältige Menschen mit passenden Qualifikationen – ganz nach dem Motto: Von
Brachttalern für Brachttaler.”
Über die Versammlung hinaus betonen die Fraktionen die Notwendigkeit einer dauerhaften
Betreuung im Rathaus. „Wir benötigen regelhaft eine professionelle Sozialarbeiterin oder einen
Sozialarbeiter auf der Gemeinde, der sich gezielt um Kinder, Jugendliche und deren Anliegen
kümmert”, so Beatrix Schmidt-Stieler, Fraktionsvorsitzende und Jugendexpertin der SPD Brachttal.
„Kinder sind unsere Zukunft – das muss sich auch im Stellenplan widerspiegeln.”
Jan Luca Woratschek, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, hebt hervor: „Die Interessen der
Jugend müssen vollumfänglich ernst genommen werden. Wenn die Zusage für September steht und
Wünsche anschließend auch Realität werden, stärkt das das Vertrauen der Jugendlichen nachhaltig.”
An Ideen mangelt es dem Nachwuchs nicht: Von Sportangeboten über Mobilität bis hin zu festen
Jugendtreffs oder einer legalen Graffiti-Wand liegen bereits zahlreiche Vorschläge vor. SPD
Fraktionsgeschäftsführer David Goffitzer resümiert: „Unsere Jugend brennt darauf, das
Gemeindeleben mitzugestalten. Wir freuen uns auf die Umsetzung der Versammlung im September
und zählen darauf, dass die Verwaltungsspitze diesen wichtigen Raum für Beteiligung verlässlich
öffnet.
Quelle: UWB & SPD Brachttal

