Neubau der Oberstufe an der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau schreitet rasant voran / Schuldezernent Jannik Marquart stattet Baustelle Besuch ab
Wer die Baustelle der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau nur für ein paar Wochen nicht im Blick behielt, hat den rasanten Baufortschritt verpasst. Gut anderthalb Monate nach der Grundsteinlegung Mitte Juni steht der vierstöckige Rohbau für die neue Oberstufe bereits, nahezu alle Fenster sind eingebaut. Schon im ersten Quartal 2027 soll das Gebäude fertiggestellt sein. „Wir haben in den zurückliegenden Wochen regelmäßig Schnappschüsse von der Baustelle bekommen von Leuten, die an der Schule vorbeigefahren sind. Praktisch jede Woche kam ein neues Stockwerk dazu. Der Bau schreitet sehr schnell voran und weckt großes Interesse“, freute sich Schulleiter Harald Klose im Gespräch mit Schuldezernent Jannik Marquart, Thomas Kurz (stellvertretender Schulleiter) und Mareike Schäfer (pädagogische Koordinatorin). Jannik Marquart wollte sich einen Überblick über die Bauarbeiten verschaffen und stattete der Schule in der letzten Ferienwoche einen Besuch ab.
Die Bertha-von-Suttner-Schule ist für den Main-Kinzig-Kreis als Schulträger ein besonders wichtiger Schulbau. Denn dort entsteht erstmals im Main-Kinzig-Kreis ein Schulgebäude, das dank serieller Bauweise und strafferer Vergabeprozesse rund drei Jahre früher fertiggestellt werden kann als ursprünglich angedacht war – und lange vor der Einrichtung der geplanten gymnasialen Oberstufe. „Die Fortschritte sind beeindruckend und es ist gut, dass wir das Projekt auf diese Weise so viel schneller umsetzen können“, erklärte Jannik Marquart. Die Entscheidung für den Rekordbau von gerade einmal anderthalb Jahren bringt gleich mehrere Vorteile. Wenn die geplante Sanierung des Hauptgebäudes 2027 beginnt, kann ein Großteil der Jahrgänge 5 bis 10 vorübergehend in das dann fertiggestellte Oberstufengebäude ziehen. Und die Handwerker im Hauptgebäude können schneller vorankommen und müssen keine Rücksicht auf den laufenden Schulbetrieb nehmen. Bis 2029 soll die Schule komplett fertig saniert, erweitert und modernisiert sein – und damit bereit sein für stark steigende Schülerzahlen und den gewachsenen Raumbedarf einer gymnasialen Oberstufe.
Als Übergangslösung hat die Schule pünktlich zum Schulstart modulare Klassenräume erhalten, die als Ausweichquartier zur Verfügung stehen. Die Räume sind klimatisiert und mit multifunktionalen Tafelsystemen ausgestattet. Sieben Klassen können dort zeitgleich unterrichtet werden. Unterdessen laufen die Bauarbeiten auf der nahegelegenen Baustelle weiter. Ausgeführt werden die Bauarbeiten von dem Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck mit Sitz in Bielefeld, das alle Leistungen bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe des Gebäudes übernimmt.
„Mit Goldbeck haben wir einen hochprofessionellen Partner an unserer Seite. Das zeigt sich insbesondere daran, dass die Arbeiten planmäßig und trotz der schnellen Baufortschritte stets in enger Abstimmung mit dem Main-Kinzig-Kreis voranschreiten”, betont Marquart. Statt langjähriger Bauphasen, die eine Belastungsprobe für die ganze Schulgemeinde darstellen, bauen wir hier in Rekordzeit und zeigen so, wie handlungsstark wir als Schulträger sind”, so Jannik Marquart.
Das neue Gebäude ist viergeschossig und über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Die Innenräume können flexibel angepasst werden, das Energiekonzept ist nachhaltig angelegt.
Quelle: Main-Kinzig-Kreis

