Erfolgreiche Kooperation mit der Stadt Bruchköbel wird fortgesetzt
Bereits zum sechsten Mal in Folge realisierten die ortsansässigen Landwirte gemeinsam mit der Stadtverwaltung das Blühstreifenprojekt. Hierbei wurden neben mehrjähriges Saatgut auch einjährige Blühmischungen ausgesät, diese sind unter anderem an der Feldholzinsel am Radweg zwischen Oberissigheim in Richtung Butterstadt, an der Hochzeitsallee, an der L3195 (am Fahrradweg in Richtung Roßdorf und Niederissigheim) sowie am Gelände der Naturkita „Vogelnest“ zu bestaunen. Die mehrjährige Saatgutmischungen „Veitshöchheimer Bienenweide“ mit Arten wie Schafgarbe, Echter Dill, Mariendistel, Wilde Malve, Gemeine Nachtkerze, Wiesen-Salbei, Echtes Johanneskraut, Natternkopf, Wilde Möhre und Steinklee steht im zweiten Standjahr am Pappelwäldchen und am OGV in Niederissigheim.
Blühstreifen am Feldrand sind unverzichtbare Lebensräume für Wildtiere. Während die bunte Blütenvielfalt Bienen und Schmetterlinge mit Nektar versorgt, dienen die Samen zahlreichen Vögeln als Nahrung. Auch Kleinsäuger und Reptilien finden hier Unterschlupf. Zudem bieten die Streifen Feldlerchen, Wachteln und Rebhühnern wichtige Brutplätze, Schutz vor Fressfeinden und Nahrung. Nach der Ernte fungieren die Streifen als zentraler Rückzugsort, von dem aus die angrenzenden Felder wiederbesiedelt werden können.
Erster Stadtrat Oliver Blum bedankte sich bei einem Ortstermin für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei den Landwirten. Stellvertretend für alle Landwirte waren anwesend: Heiko Fechner, Hubert Büttner, Matthias Haas.
Quelle: stadt Bruchköbel

