Oberbürgermeister Claus Kaminsky dankt Bundestagsabgeordnetem Pascal Reddig für Einsatz in der Rentenkommission
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat dem Hanauer Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig für dessen Mitarbeit in der Rentenkommission des Bundes gedankt und dessen Beitrag als wichtiges Signal für mehr Klarheit und Mut in einer der größten gesellschaftspolitischen Fragen der kommenden Jahrzehnte bezeichnet.
„Die Stabilität unseres Rentensystems betrifft Millionen Menschen und zugleich die Zukunft der jüngeren Generationen. Umso wichtiger ist es, dass sich Politikerinnen und Politiker dieser Aufgabe nicht aus taktischen Gründen entziehen, sondern Verantwortung übernehmen. Pascal Reddig hat genau das getan. Dafür sende ich aus Hanau persönlich und im Namen der Hanauerinnen und Hanauer ein großes Dankeschön an Pascal Reddig“, sagt Kaminsky.
Die Empfehlungen der Rentenkommission stoßen bundesweit auf große Aufmerksamkeit. Sie greifen zahlreiche Themen auf, die seit Jahren diskutiert werden: die langfristige Finanzierung der gesetzlichen Rente, die Anpassung an die demografische Entwicklung, die stärkere Beteiligung weiterer Berufsgruppen sowie neue Elemente der kapitalgedeckten Altersvorsorge. „Es geht hier nicht um einen parteipolitischen Wettbewerb, sondern um eine Generationenaufgabe“, sagt Oberbürgermeister Kaminsky. Über viele Jahre hinweg seien notwendige Reformen immer wieder vertagt worden. „Alle wussten, dass Handlungsbedarf besteht. Aber niemand wollte die schwierigen Entscheidungen treffen. Das dürfen wir uns nicht länger leisten.“
Besonders anerkennenswert sei dabei, dass Reddig als junger Bundestagsabgeordneter eine Perspektive einbringe, die sowohl die Interessen der heutigen Rentnerinnen und Rentner als auch die Belastungen kommender Generationen im Blick behalte.
„Generationengerechtigkeit bedeutet nicht, Jung gegen Alt auszuspielen. Im Gegenteil: Sie bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen und ein System so weiterzuentwickeln, dass es dauerhaft tragfähig bleibt“, lobt Claus Kaminsky. Die öffentliche Debatte über die Vorschläge der Kommission begrüßt der Oberbürgermeister ausdrücklich. Gleichzeitig mahnt er zu mehr Geschlossenheit. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, konstruktiv zu diskutieren. Schluss muss sein mit den reflexhaften Querschüssen aus den bekannten ideologischen Schützengräben. Wer seit Jahrzehnten fordert, dass endlich etwas passiert, darf diejenigen nicht sofort ausbremsen, die den Mut haben, konkrete Lösungen vorzulegen.“
Bereits bei dessen Antrittsbesuch im Hanauer Rathaus vor einem Jahr hatte Kaminsky dem Bundestagsabgeordneten attestiert, einen guten Start in Berlin hingelegt zu haben und die wichtige Balance zwischen Hanau und der Bundespolitik zu halten.
Diese Einschätzung habe sich bestätigt, so der Oberbürgermeister: „Ich freue mich besonders darüber, dass Pascal Reddig seine kommunalpolitischen Wurzeln nicht vergessen hat. Wer die Verantwortung vor Ort kennt, weiß, welche Auswirkungen bundespolitische Entscheidungen auf die Menschen im Alltag haben. Diese Verbindung zwischen Hanau und Berlin ist ein großer Gewinn.“
„Vertrauen in die Politik entsteht dort, wo Probleme nicht länger beschrieben, sondern gelöst werden. Gerade bei einem so sensiblen Thema wie der Rente brauchen die Menschen Klarheit, Verlässlichkeit und den Mut zur Veränderung. Dafür hat sich Pascal Reddig eingesetzt und dafür gebührt ihm Anerkennung“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn
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Quelle: Stadt Hanau

