Dienstag, Juni 23, 2026
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Junge Perspektiven auf Europa in Hanau ausgezeichnet

Regionale Siegerehrung des 73. Europäischen Wettbewerbs erstmals in der Brüder-Grimm-Stadt

Hanau. Hanau war erstmals Gastgeber der regionalen Siegerehrung des bundesweit ausgeschriebenen Europäischen Wettbewerbs. Im Elisabeth-Selbert-Saal des Rathauses zeichnete Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri Schülerinnen und Schüler aus, die mit ihren kreativen Beiträgen beim 73. Europäischen Wettbewerb überzeugt hatten.

Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ setzten sich bundesweit 74.938 Schülerinnen und Schüler mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen auseinander. In Gemälden, Collagen, Gedichten, Songs und Kurzfilmen beschäftigten sie sich unter anderem mit Kinderrechten, Meinungsfreiheit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischen Werten. „Der Europäische Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und reflektiert sich junge Menschen mit den Herausforderungen und Chancen Europas auseinandersetzen. Die eingereichten Arbeiten machen deutlich, dass Demokratie, Respekt und Zusammenhalt für die junge Generation keine abstrakten Begriffe sind, sondern Themen, die sie bewegen und die sie aktiv mitgestalten wollen“, sagte Dr. Bieri im Rahmen der Veranstaltung.

Die regionale Preisverleihung fand erstmals in Hanau statt. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Staatlichen Schulamts sowie der Europa-Union nahmen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen der Otto-Hahn-Schule Hanau, des Franziskaner-Gymnasiums Großkrotzenburg und der Kopernikusschule Freigericht an der Veranstaltung teil. Bei dieser wurden auch einige der eingereichten Projekte vorgestellt. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von einem Ensemble der Otto-Hahn-Schule.

Silke Siekemeyer, Leiterin des Staatlichen Schulamts, und Helmut Geyer, Vorstandsmitglied der Europa-Union Kreisverband Offenbach, überreichten gemeinsam mit Dr. Bieri die Urkunden an die Preisträgerinnen und Preisträger. An dem Wettbewerb hatten drei Schülerinnen und ein Schüler der Otto-Hahn-Schule, elf Schülerinnen und Schülern des Franziskaner-Gymnasiums sowie elf Schülerinnen der Kopernikusschule teilgenommen.

„Europa lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Perspektiven respektieren und sich für gemeinsame Werte einsetzen. Der Wettbewerb bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen und zeigt zugleich, wie wichtig politische Bildung für eine lebendige Demokratie ist“, betonte Hanaus Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.

Der Europäische Wettbewerb wurde 1953 in Frankreich ins Leben gerufen und wird seit 1954 auch in Deutschland durchgeführt. Er gilt als ältester Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger ist die Europäische Bewegung Deutschland e. V. Gemeinsam mit den Kultusbehörden der Länder organisiert sie den Wettbewerb, an dem jährlich mehr als 1.200 Grund- bis hin zu Berufsschulen teilnehmen. Die hohe Beteiligung in diesem Jahr unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs: Bundesweit nahmen 1.274 Schulen teil und reichten insgesamt 19.797 Arbeiten ein, so viele wie seit Jahren nicht mehr.

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bei der veranstaltung stellen schülerinnen und schüler auch ihre eingereichten projekte vor.
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musikalisch begleitet wurde die feierstunde von einem ensemble der otto-hahn-schule.

Quelle: Stadt Hanau

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