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LBGN zur Elisabeth-Strupp-Schule: Elternwillen ernst nehmen – erfolgreiche Bildungsarbeit stärken

Die Liberale Bürgerliste Gelnhausen kritisiert das bisherige Vorgehen von Kreis und Staatlichem Schulamt rund um die von vielen Eltern geforderte Wiederherstellung der Sechszügigkeit an der Elisabeth-Strupp-Schule. Aus Sicht der LBGN ist die Entscheidung weder ausreichend nachvollziehbar noch im Sinne der betroffenen Schülerinnen, Schüler und Familien.

„Die Elisabeth-Strupp-Schule ist eine starke Säule des Bildungsstandorts Gelnhausen. Schulleitung, Lehrkräfte und das gesamte Team leisten dort seit Jahren hervorragende Arbeit – mit Engagement, Qualität und Herzblut”, erklärt Hendrik Silken, sozialpolitischer Sprecher der LBGN-Fraktion und Vorsitzender des Sozialausschusses.

Die ESS, den meisten Gelnhäusern als frühere Kreisrealschule bekannt, genießt weit über Gelnhausen hinaus einen hervorragenden Ruf. Das zeige sich auch daran, dass die Schule von Kindern und Jugendlichen aus zahlreichen umliegenden Kommunen nachgefragt werde. „Wenn eine Schule so stark angenommen wird, sollte Politik nicht zuerst erklären, warum etwas nicht geht. Dann muss die Frage lauten: Wie ermöglichen wir gute Bildungswege im Sinne der Familien?”, so Silken.

Die LBGN hält die Argumentation von Kreis und Schulamt für unzureichend. Der Verweis auf eine angespannte Kapazitätssituation wirft Fragen auf, da die frühere Kreisrealschule in der Vergangenheit am gleichen Standort deutlich mehr Schülerinnen und Schüler sowie mehr Klassen pro Jahrgang getragen habe. Auch der Hinweis auf Investitionen in die Anton-Calaminus-Schule in Rothenbergen ersetzt nicht den Elternwillen.

„Es geht hier nicht um eine abstrakte Verwaltungsfrage, sondern um konkrete Bildungswege junger Menschen. Eine Schulkarriere sollte nicht mit Zwang, Verärgerung und dem Gefühl beginnen, gegen den eigenen Willen in eine Richtung gedrängt zu werden”, erklärt Kolja Saß, Fraktionsvorsitzender der LBGN.

Die große Resonanz, von über 1.200 Unterschriften, auf die Petition und die vielen öffentlichen Reaktionen zeigten, dass Kreis und Schulamt die Sorgen der Eltern ernst nehmen müssten. „Wenn Familien den Eindruck gewinnen, dass Zuständigkeiten verschoben oder Entscheidungen auf Zeit gespielt werden, entsteht Vertrauensverlust. Genau das darf in der Bildungspolitik nicht passieren”, so Saß.

Die LBGN stellt sich klar hinter die betroffenen Eltern und Kinder und würdigt ausdrücklich die Arbeit an der Elisabeth-Strupp-Schule.

„Gute Schulen entstehen durch engagierte Menschen vor Ort. Die ESS ist dafür ein starkes Beispiel. Diese Arbeit verdient Unterstützung, nicht Begrenzung”, betont Hendrik Silken.

„Wir werden hier nicht lockerlassen. Wenn eine Entscheidung so viele Familien in Gelnhausen und der Region betrifft, dann gehört sie auch in die kommunalpolitische Debatte vor Ort”, erklärt Kolja Saß abschließend.

Quelle: Liberale Bürgerliste Gelnhausen

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