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Europa verbunden durch Sport: „Diversity and Inclusion through Sports“ in Põlva Estland

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts „ELVIS Olympics“ hatten sieben Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule in Freigericht, gemeinsam mit ihren zwei Lehrkräften Anke Barthel und Markus Scheithauer die Möglichkeit, eine Woche in Põlva Estland zu verbringen. Ziel des Projekts ist es, durch gemeinsame sportliche Aktivitäten Jugendliche aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammenzubringen. An diesem Projekt nahmen, neben dem gastgebenden Gymnasium aus Põlva, die IGS aus Ihlow, das Widukind Gymnasium aus Enger, die spanische Schule IES aus Abdera, die spanische Schule IES aus El Parador und die Kopernikusschule aus Freigericht teil.

Den offiziellen Auftakt bildete eine Eröffnungszeremonie. Daran nahmen, neben der gesamten Schulgemeinde, der Bürgermeister und lokale Vereinsvertreter teil. Hierbei wurden traditionelle Tänze der estnischen Kultur präsentiert und schulinterne Sportleistungen durch Siegerehrungen gewürdigt. An jeder Stelle dieser beeindruckenden Zeremonie wurde der Spirit Europas und die verbindende Kraft des Sports sichtbar. Gekrönt wurde dies durch den Auftritt der ESC-Band Estlands aus dem Jahre 2023, die „Klein und Groß“ begeisterten.

Die folgenden Tage waren geprägt von einem abwechslungsreichen und sehr intensiven Sportprogramm. Auf dem Plan standen unter anderem Floorball, Indiaca, Bogenschießen, Schwimmen, Baseball, Parkour, Wakeboarden, Actionbound, Kartfahren, Handball, Scooterfahren und Golfen. „Diversity and Inclusion through Sports“ war an jedem einzelnen Tag sichtbar. Die englische Sprache war die Verbindung der Teilnehmer und lokalen Trainer. So trafen innerhalb der Gruppen unterschiedliche Mentalitäten, Herangehensweisen und Problemlösestrategien aufeinander, die in ihrer Folge das gemeinsame Verständnis unserer europäischen Vielfalt vertieften. Natürlich waren die sportlichen Aktivitäten oft körperlich anstrengend. Dennoch überwog der Spaß an den neuen und gemeinsam gemachten Erfahrungen und Eindrücken. Viele probierten neue Sportarten aus, die sie zuvor noch nie ausgeübt hatten. Dabei lernte man nicht nur neue Bewegungsformen kennen, sondern entwickelte auch Teamgeist, Ausdauer und die Bereitschaft, Herausforderungen anzunehmen.

Am Donnerstagabend kamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal in der Aula der Schule zusammen. Dort gab es auch Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt. Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Gemeinsam fuhren die Teilnehmenden nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands, wo die historische Altstadt und das Stadtleben der vergangenen Hansestadt erkundet wurden.

Rückblickend war diese Erasmus-Woche weit mehr als nur eine Sportveranstaltung. Sie zeigte, wie Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen durch gemeinsame Aktivitäten zusammenfinden können. Gerade in einer Zeit, in der Europa vor vielen Herausforderungen steht, sind solche Begegnungen von großer Bedeutung. Sie fördern Offenheit, Toleranz und gegenseitigen Respekt. Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur neue Länder kennen, sondern entwickeln wichtige persönliche und soziale Kompetenzen, die sie ihr Leben lang begleiten werden. Projekte wie Erasmus+ „Diversity and Inclusion through Sports“ leisten damit einen wertvollen Beitrag zum europäischen Zusammenhalt. In diesem Sinne wird Erasmus+ im September in Frankreich eine weitere europäische Brücke schlagen und unsere Kopernikusschule mit ihren Schülerinnen und Schüler europaweit vernetzen.

Quelle: Thorsten Weitzel

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