Bürgermeisterkandidat regt Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und Prüfung von KOMPASS PLUS an
Wie gut ist Nidderau auf außergewöhnliche Krisensituationen vorbereitet? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit Bürgermeisterkandidat und Magistratsmitglied Phil Studebaker. Er wird die Stadtverordnetenversammlung bitten, einen umfassenden Prüfauftrag zur weiteren Stärkung des Bevölkerungsschutzes, der kommunalen Krisenresilienz und der kritischen Infrastruktur auf den Weg zu bringen.
„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Kommunen sich mit Herausforderungen auseinandersetzen müssen, die früher kaum eine Rolle gespielt haben – etwa großflächige Stromausfälle, Cyberangriffe, Extremwetterereignisse oder Ausfälle kritischer Infrastruktur. Niemand weiß, ob und wann solche Situationen eintreten. Aber wir können uns darauf vorbereiten“, erklärt Studebaker.
Dabei betont er ausdrücklich, dass Nidderau bereits heute gut aufgestellt sei.
„Unsere Feuerwehr, die Hilfsorganisationen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt leisten hervorragende Arbeit. Erst vor wenigen Tagen wurde öffentlich dargestellt, wie die Feuerwehrhäuser im Krisenfall als Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen können. Auf diesen starken Strukturen möchte ich aufbauen und sie gemeinsam weiterentwickeln.“
Nach Vorstellung Studebakers soll geprüft werden, wie öffentliche Gebäude, Feuerwehrstandorte und weitere kommunale Einrichtungen künftig noch besser auf Krisensituationen vorbereitet werden können. Dabei stehen insbesondere folgende Maßnahmen im Fokus:
- Weiterentwicklung von Krisenanlaufstellen in allen Stadtteilen,
- zusätzliche Notstrom- und Kommunikationslösungen,
- besondere Unterstützungsangebote für Senioren und hilfsbedürftige Menschen,
- moderne Warn- und Informationssysteme,
- der Einsatz von Photovoltaik und Batteriespeichern zur Absicherung wichtiger Einrichtungen,
- die gezielte Nutzung von Förderprogrammen des Landes Hessen und des Bundes.
Ein besonderer Schwerpunkt soll auf dem Landesprogramm KOMPASS PLUS liegen.
„Nidderau hat bereits erfolgreich am Sicherheitsprogramm KOMPASS teilgenommen. Mit KOMPASS PLUS bietet das Land nun die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu gehen und die kommunale Resilienz gezielt weiterzuentwickeln. Deshalb möchte ich prüfen lassen, ob auch Nidderau von diesem Programm profitieren kann. Wenn Fördermittel, Fachwissen und Unterstützung des Landes zur Verfügung stehen, sollten wir diese Chancen nutzen.“
Für Studebaker steht dabei die gemeinsame Verantwortung für die Stadt im Vordergrund.
„Sicherheit, Vorsorge und Krisenfestigkeit sind keine parteipolitischen Themen. Sie betreffen alle Menschen in Nidderau. Deshalb wünsche ich mir eine sachliche Diskussion und eine möglichst breite Unterstützung für dieses Vorhaben.“
Abschließend erklärt der Bürgermeisterkandidat:
„Die beste Krisenvorsorge ist die, die man am Ende nie braucht. Aber wenn sie gebraucht wird, muss sie funktionieren. Deshalb sollten wir heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen. Mein Ziel ist es, dass Nidderau auch in außergewöhnlichen Situationen handlungsfähig bleibt und die Bürgerinnen und Bürger sich auf ihre Stadt verlassen können.“
CDU Nidderau – wir kümmern uns!
Quelle: Steffen Wilde

