Rodenbach, 31. Mai 2026 – “Mein Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, ihr Wahlrecht auszuüben und am 21.6. an der Bürgermeisterwahl teilzunehmen.”, so Klaus Schejna, langjähriger Bürgermeister und nun einziger Kandidat bei dieser wichtigen Abstimmung. “Da wir in diesem Fall auf jegliche Plakatwerbung verzichten und nur einige wenige Banner zur Terminerinnerung aufhängen werden, versuche ich, so oft wie möglich und mit möglichst vielen Wählerinnen und Wählern ins persönliche Gespräch zu kommen. Das ist anstrengend und zeitaufwändig, macht andererseits aber auch viel Freude. Und das im Monat Mai besonders rege Rodenbacher Vereinsleben hat mir den Wahlkampf auch nicht unbedingt erschwert.
Neben seinen zahlreichen dienstlichen Verpflichtungen besuchte er in den letzten Tagen zum Beispiel die Oldtimer Benefizfahrt am Altenzentrum, das Weissbierfest beim FC Eintracht Oberrodenbach sowie das vom FC Germania Niederrodenbach veranstaltete Pfingstfest am Sportplatz in Niederrodenbach. Nahezu überall erhielt er großen Zuspruch zu seiner erneuten Kandidatur.
Von allen Terminen am tiefsten beeindruckt zeigte er sich allerdings von der regen Teilnahme so vieler Menschen an der Verlegung erster Stolpersteine in Rodenbach: und dies nicht nur an der Verlegung der Steine selbst mit mehr als 100 Besuchern, sondern auch an der Informationsveranstaltung am Abend im MedienTreff. “Intensiv haben wir uns mit der Frage beschäftigt, ob Rodenbach über die vor einiger Zeit errichtete Gedenktafel hinaus weitere Formen des Erinnerns schaffen möchte – und ob dazu auch Stolpersteine gehören sollen. Genau darüber wurde diskutiert. Und gerade deshalb ist es wichtig zu sagen: Wir haben uns zusammengesetzt, unterschiedliche Sichtweisen ernst genommen und am Ende gemeinsam einen würdigen Weg gefunden, der heute zur ersten Stolpersteinverlegung in unserer Gemeinde geführt hat.“
Besonders erfreut zeigte sich Schejna, dass sowohl die Fraktion der CDU im Gemeindeparlament als auch die der Grünen sein Gesprächsangebot im Vorfeld der Wahl annahmen. “Dies zeigt einmal mehr, dass die Parteien in der Rodenbacher Kommunalpolitik alle gar nicht so weit auseinanderliegen. Wir reden konstruktiv miteinander, suchen gemeinsam nach Lösungen und sind auch bereit, Kompromisse zum Wohl der Gemeinde einzugehen. Das hat sich in den letzten Jahren bereits bestens bewährt und das wird auch so weitergehen. Über den Aufruf der CDU, an der Wahl teilzunehmen, habe ich mich vor diesem Hintergrund auch besonders gefreut.”
Foto:
Schejna mit Unterstützern (Jan Lukas, Michael
Kempf, Stefan Brehm) beim Weissbierfest
Quelle: Wolfgang Puetz

