Mittwoch, Mai 27, 2026
Bericht einreichen
Werbung schalten
StartBlaulichtKontrollmaßnahmen der Verkehrsinspektion: Unzulässiger Schwertransport, manipulierte HU-Plakette und Kennzeichenmissbrauch

Kontrollmaßnahmen der Verkehrsinspektion: Unzulässiger Schwertransport, manipulierte HU-Plakette und Kennzeichenmissbrauch

Südosthessen (ots) – (lei) Einsatzkräfte der Verkehrsinspektion stellten am
Dienstagvormittag bei Kontrollen im Dienstgebiet unterschiedliche Rechtsverstöße
fest und leiten entsprechende Sanktionen ein.

Die Beamten des Sachgebiets Verkehrsüberwachung/Verkehrserziehung wurden demnach
gegen 11.30 Uhr auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln auf zwei tschechische
Großraum- und Schwertransporte aufmerksam, die gemeinsam mit einem
Begleitfahrzeug im Konvoi unterwegs waren. Die überbreiten, überlangen und
übergewichtigen Sattelzüge transportierten jeweils Muldenkipper für den
Bergwerksbetrieb. Bei der Überprüfung der Genehmigungsunterlagen stellten die
Beamten fest, dass eine Fahrt im Konvoi den Transportfahrzeugen ausdrücklich
untersagt war. Die entsprechende Auflage soll insbesondere verhindern, dass
Brückenbauwerke durch mehrere Schwertransporte gleichzeitig belastet werden und
unnötige Einschränkungen des Verkehrsflusses entstehen. Nach bisherigen
Erkenntnissen ließ die verantwortliche Transportfirma dennoch beide Tieflader
gemeinsam und lediglich mit einem statt der erforderlichen zwei Begleitfahrzeuge
fahren. Da hierdurch Kosten für ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingespart
worden sein sollen, leiteten die Beamten gegen den Frachtführer ein Verfahren
zur Vermögensabschöpfung ein. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von über 1.600
Euro wurde erhoben. Die Weiterfahrt in der festgestellten Konstellation wurde in
der Folge untersagt.

Eine weitere Streife führte zeitgleich im Dienstgebiet mehrere Fahrzeug- und
Personenkontrollen durch. Dabei stellten die Beamten zunächst bei einem
spanischen Fahrzeug einen Verstoß gegen kraftfahrzeugsteuerrechtliche
Vorschriften fest.

Zudem ergab sich bei einem deutschen Fahrzeug der Verdacht der
Urkundenfälschung: Die HU-Plakette an diesem Wagen war um 180 Grad verdreht
angebracht beziehungsweise mutmaßlich manipuliert worden. Dadurch entstand der
Eindruck, dass die Hauptuntersuchung erst sechs Monate später fällig sei als
tatsächlich vorgeschrieben.

Bei einem weiteren Fahrzeug mit deutschen Kennzeichen stellten die Einsatzkräfte
fest, dass dieses bereits außer Betrieb gesetzt worden war. Die Beamten
fertigten diesbezüglich eine Strafanzeige wegen des Verdachts des
Kennzeichenmissbrauchs.

Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen

Ähnliche Artikel
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -

Am beliebtesten