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Zwei „Beste Filme” beim nächsten „Kino vor Ort”

Am 7. Mai sind im Bürgerhaus Bischofsheim „Father Mother Sister Brother” und „Gelbe Briefe” zu sehen

Der Film „Father Mother Sister Brother” wurde 2025 in Venedig als bester Film ausgezeichnet und der deutsche Film „Gelbe Briefe” gewann vor kurzem in Berlin den Goldenen Bären. Damit stehen beim nächsten „Kino vor Ort” am Donnerstag, 7. Mai, zwei prämierte Filme im Bürgerhaus Bischofsheim auf dem Programm.

Um 17:30 Uhr geht es in dem neuen Film von Jim Jarmusch „Father Mother Sister Brother“ um die Beziehung erwachsener Kinder zu ihren Eltern. Im Mittelpunkt dreier Episoden, die in den USA, in Irland und in Paris spielen, stehen Geschwisterpaare. In den USA besuchen Bruder und Schwester ihren einsam lebenden Vater und sorgen sich um dessen Wohlergehen. In Irland lädt eine selbstbewusste Mutter ihre Töchter zum Tee ein. In Paris treffen sich Bruder und Schwester, um sich um den Nachlass ihrer Eltern zu kümmern und sich zu erinnern. Mit Humor und viel Liebe zum Detail schildert Jarmusch die von Erwartungshaltungen und Vorurteilen geprägten Beziehungen der Geschwister untereinander und zu ihren Eltern. Die Rollen sind u.a. mit Cate Blanchett, Charlotte Rampling und Adam Driver besetzt. Der Film ist ein einprägsames Kammerspiel über das soziale Miteinander von Familien in unserer Zeit.

Im Film „Gelbe Briefe“ um 20 Uhr geht es um ein in der Kulturszene erfolgreiches türkisches Paar, dessen Leben eine einschneidende Veränderung erfährt. Der Staat erteilt beiden eine Art Berufsverbot. Sowohl sie als Schauspielerin als auch er als Dozent und Dramaturg erhalten gelbe Briefe und werden entlassen. Sie müssen daraufhin umziehen und sich eine neue Existenz aufbauen. Der Film schildert diesen Prozess und seine Auswirkungen auf die Eheleute, ihre Tochter, Angehörige und Freunde. Er thematisiert auch, wie die Betroffenen mit den Einschränkungen ihrer Kunstfreiheit umgehen. Der deutsche Regisseur Ilker Catak (bekannt durch „Das Lehrerzimmer“) drehte den Film in Berlin und Hamburg, anstelle von Istanbul und Ankara. Dadurch wird deutlich, dass die dargestellten Ereignisse überall auf der Welt geschehen könnten.

Am Dienstag, 19. Mai, um 19 Uhr wird es aus Anlass des zehnjährigen Bestehens dieser Maintaler Veranstaltungsreihe noch eine Sonder-Vorführung geben. Informationen hierzu folgen in Kürze und werden im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt Maintal und unter http://www.maintal.de/kino veröffentlicht. Nach den Vorführungen im Mai beginnt bei „Kino vor Ort“ die Sommerpause. Die Veranstaltungsreihe im Bürgerhaus in Bischofsheim wird am Donnerstag, 1. Oktober, fortgesetzt.

Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Karten gibt es an der Abendkasse für acht Euro. Fragen beantwortet das Kulturbüro der Stadt Maintal unter der Telefonnummer 06181 400-721 oder per E-Mail an kultur@maintal.de.

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"kino vor ort" im mai © filmplakat/ weltkino filmverleih in „father mother sister brother“ geht es um die beziehung zwischen geschwistern und zu ihren eltern.
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"kino vor ort" im mai © filmplakat/ filmverleih alamode-film der mit dem goldenen bären ausgezeichnete film „gelbe briefe“ ist beim nächsten „kino vor ort“ zu sehen.

Quelle: Stadt Maintal

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