Sonntag, März 29, 2026
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Paris per Selfie-Challenge und Metro-Mission: Studienfahrt der Kopernikusschule begeistert mit Kultur, Teamgeist und viel Eigenständigkeit

Vier Tage Paris – und jede Menge Geschichten im Gepäck: 26 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 der Realschule und des Gymnasiums der Kopernikusschule Freigericht erlebten gemeinsam mit den Französischlehrkräften Ines Rossow und Carolin Heeg eine Studienfahrt, die Kultur, Bewegung und Selbstständigkeit clever miteinander verband. Statt klassischem „Reiseprogramm zum Abhaken“ setzten die Lehrkräfte auf ein motivierendes Konzept: Selfie-Challenges zum Entdecken der Stadt und als tägliche Königsdisziplin eine ganz praktische Kompetenz, die in Paris schnell zur Kunst wird – Metro fahren lernen.

Bereits am ersten Tag ging es nach dem Check-in direkt hinein ins Pariser Leben: Das Künstlerviertel Montmartre wurde nicht einfach „besichtigt“, sondern spielerisch erkundet. Die Selfie-Challenge führte durch verwinkelte Straßen, über Treppen und zu Aussichtspunkten – immer mit dem Ziel, Paris nicht nur zu sehen, sondern auch als Gruppe zu erleben und festzuhalten.

Der zweite Tag war dann ein echter Marathon – im besten Sinne: Start am Arc de Triomphe, von dort über die Champs-Élysées Richtung Louvre, weiter über Pont Neuf zur Île de la Cité, wo erneut eine Selfie-Challenge wartete. Natürlich durfte auch Notre Dame nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Abstecher nach Les Halles zum Shoppen. Am Ende standen beeindruckende 15 Kilometer zu Fuß auf dem Zähler – und ein gemeinsamer Abschluss, der nicht nur satt, sondern auch zufrieden machte: Flammkuchen für alle. Parallel lief die tägliche Herausforderung weiter: Mit jedem Tag wurden die Jugendlichen sicherer im Pariser Untergrund, lernten Linien zu lesen, umzusteigen – und sich im Großstadtverkehr zu orientieren.

Am dritten Tag ging es zum Trocadéro, dem Aussichtspunkt, an dem Paris auf Postkartenformat zusammenschrumpft und der Eiffelturm ganz groß wird. Anschließend stand das Wahrzeichen der Stadt auf dem Programm: Der Eiffelturm wurde individuell erkundet, viele Schülerinnen und Schüler wagten den Aufstieg bis zur Aussichtsplattform. Danach gab es bewusst Zeit für eigene Entdeckungen: in Kleingruppen Sehenswürdigkeiten ansehen, durch Viertel schlendern, das „Pariser Flair“ aufsaugen – mit zwei klaren Regeln: die Metro-Challenge weiterführen und am Ende pünktlich am Treffpunkt sein. Ein Highlight setzte am Abend die Bootsfahrt auf der Seine bei Nacht, gestartet am Fuße des Eiffelturms: Lichter, Brücken, Spiegelungen – Paris zeigte sich dabei von seiner magischsten Seite.

Der vierte Tag gehörte noch einmal den großen Namen – und der größten Challenge: Zunächst standen Notre Dame und das Centre Pompidou auf dem Plan, danach blieb Zeit für letzte Souvenirs und natürlich leckere Macarons. Dann kam die finale Prüfung: Mit gepackten Koffern ging es mit der Metro zum Bahnhof, inklusive zweimal Umsteigen und gefühlt „Paris auf Treppen“ – hoch und runter, schnell und konzentriert. Und diesmal wurde es ernst mit der Eigenständigkeit: Die Schülerinnen und Schüler navigierten die Gruppe. „Sie mussten uns leiten“, berichten die Begleiterinnen – und genau das machte den Moment so stark: Aus Mitreisenden wurden echte Paris-Kenner.

Die Studienfahrt zeigte, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers wirken kann: Sprache, Orientierung, Verantwortung und Gemeinschaft – alles eingebettet in das Erlebnis einer Weltstadt. Am Ende stand nicht nur ein Fotoalbum voller Selfies, sondern vor allem ein Gefühl, das bleibt: Wir haben Paris nicht nur besucht – wir haben es uns erschlossen.

Quelle: Thorsten Weitzel

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