Frauentag in Gelnhausen: Selbstfürsorge steht bei Veranstaltung der städtischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Mittelpunkt
Ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen ist das Fundament gesunder Beziehungen, da es gegenseitigen Respekt und Wertschätzung fördert. Ein Ungleichgewicht führt oft zu Frustration, Erschöpfung oder Unzufriedenheit. Ein Thema, das Heike Schmidt, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gelnhausen, mit der Körpertherapeutin Verena Scheuermann am Internationalen Frauentag in den Fokus nahm. Die Veranstaltung „Geben und Nehmen in Balance bringen“ in der KulturHerberge Gelnhausen stieß auf positive Resonanz.
Verena Scheuermann erläuterte, dass das Verhältnis von Geben und Nehmen bei vielen Frauen auch heute noch stark durch traditionelle Geschlechterrollen und gesellschaftliche Erwartungen geprägt sei. Frauen würden häufig als „fürsorglich Gebende“ wahrgenommen. Diese Fürsorge gelte jedoch oft nicht ihnen selbst. Es komme auf ein ausgewogenes Verhältnis von Geben und Nehmen an, denn wer immer nur gebe, habe irgendwann nichts mehr zu geben. „Diese Ausgewogenheit ist ein Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit.“
In angenehmer Atmosphäre konnten die Teilnehmerinnen bei Tee und Gebäck eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen und sich bewusst ihrem eigenen Wohlbefinden widmen. Eine Faszien-Massage an den eigenen Füßen hat das Bewusstsein für die positive Wirkung auf den Körper gezeigt. Danach folgte eine Entspannungsreise in den Orangenhain. Die Vorstellungskraft konnte durch das Schnuppern an Orangenöl noch weiter angeregt werden.
Zum Abschluss haben sich die Teilnehmerinnen eine Postkarte mit positiver Botschaft ausgesucht und diese mit einem guten Wunsch an sich selbst versehen.
In einigen Wochen werden sich die Damen über ihre eigene Post freuen und können sich darauf besinnen, wie wichtig die Selbstfürsorge ist. Auf dem Nachhauseweg wurden sie von einem Frühlingsgruß in Form eines Blümchens begleitet. Die Rückmeldungen auf diese Veranstaltung waren durchweg positiv.
Quelle: Stadt Gelnhausen

