Donnerstag, Februar 26, 2026
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„Wir lösen echte Probleme für echte Menschen”

Hanauer Smart-City-Abschluss der Roadshow „Stadtwandel.digital“

Hessens Digitalministerin Prof. Sinemus bei Präsentation der Datenplattform „cosma21“ / Digitaldezernentin Hemsley stellt Starkregen-Frühwarnsystem vor / Samstag, 7. März, Stadthof

„Nach einem Jahr Smart-City-Leitbild ‚Stadtwandel.digital‘ ziehe ich persönlich und für die Stadt Hanau eine positive Bilanz. Dass wir diese öffentlich gemeinsam mit der Hessischen Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Kristina Sinemus, präsentieren und dabei Neuerungen für Hanau vorstellen können, ist ein gutes Zeichen“, sagt Stadträtin und Digitaldezernentin Isabelle Hemsley.

Mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung auf der Agora im Stadthof endet am Samstag, 7. März, die Roadshow „Stadtwandel.digital“ 2025/26. Von 10 bis 14 Uhr stellt die Stadt Hanau zwei zentrale Bausteine ihrer Smart-City-Strategie erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor: die urbane Datenplattform „cosma21“ sowie ein modernes Starkregen-Frühwarnsystem.

Gemeinsam mit Ministerin Prof. Dr. Sinemus, diskutiert Stadträtin Hemsley mit Matthias Drexelius, Geschäftsführer des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21, und Vertretern der Spekter GmbH über die strategische Bedeutung der digitalen Transformation für Kommunen. Im Rahmen eines Paneltalks werden beide Systeme live vorgestellt, im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum. Die Diskussionsrunde startet um 11 Uhr, zwischen 10 und 14 Uhr gibt es im Stadthof-Erdgeschoss Informationsstände der ekom21 zur urbanen Datenplattform ‚cosma21‘, der Firma Spekter zum Thema Starkregen-Frühwarnsystem, des Hanauer Bürgerservice zur eID, also der Online-Ausweisfunktion, dem VR-Löschtrainer der EDAG sowie den Roboter Pepper.

Die Veranstaltung bildet den Schlusspunkt des einjährigen Beteiligungsprozesses. Nach der Auftaktveranstaltung im März 2025 war die Roadshow an verschiedenen Stellen in der Brüder-Grimm-Stadt unterwegs, darunter am Schweinemarkt, im Bürgerpark Hochgericht und in Klein-Auheim sowie in Mittelbuchen. Ergänzt wurde der Dialog durch mehrere Online-Befragungen zu den Handlungsfeldern der Smart-City-Strategie. „Mit ‚Stadtwandel.digital‘ haben wir ein Leitbild für die digitale und datengetriebene Stadt Hanau entwickelt und konkrete Projekte auf den Weg gebracht“, sagt Stadträtin Isabelle Hemsley. „Die Hanauerinnen und Hanauer haben sich aktiv eingebracht und die Digitalisierung ihrer Stadt mitgestaltet.“

Im Mittelpunkt am 7. März steht die urbane Datenplattform „cosma21“, die städtische Daten bündelt und intelligent nutzbar machen soll. Erste Anwendungen wie eine Temperaturkarte, Auswertungen zum Passantenaufkommen, Umweltdaten und die Anbindung an das Starkregen-Frühwarnsystem sind bereits umgesetzt. Ziel ist es, Entscheidungsprozesse zu verbessern, Transparenz zu schaffen und neue digitale Services zu ermöglichen.

Das Starkregen-Frühwarnsystem ermöglicht präzisere Prognosen bei Extremwetterlagen und unterstützt Verwaltung und Einsatzkräfte bei schnellen Schutzmaßnahmen. „Angesichts zunehmender Starkregenereignisse investieren wir gezielt in den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur“, so Hemsley.

Dass Digitalisierung in Hanau bereits konkrete Wirkung zeigt, belegen Projekte wie der Digitale Bauantrag, das Bürger-GIS, der Chatbot „HUgo“ auf der städtischen Internetseite hanau.de sowie verschiedene Förderprojekte des Landes Hessen. Künftig sollen die Zusammenarbeit mit städtischen Gesellschaften weiter intensiviert, das „virtuelle Rathaus“ ausgebaut und neue Beteiligungsformate etabliert werden. „Städtische Dienstleistungen bleiben analog erreichbar und werden spätestens ab 2030 vollständig digital verfügbar sein. Wir denken von den Bürgerinnen und Bürgern aus und lösen echte Probleme für echte Menschen“, sagt Stadträtin und Digitaldezernentin Isabelle Hemsley.

Hinweis: Die Veranstaltung am Samstag, 7. März von 10 bis 14 Uhr im Stadthof Hanau am Marktplatz in der Innenstadt ist kostenfrei, barrierefrei und ohne Anmeldung zugänglich.

Pressekontakt: Dominik Kuhn

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Quelle: Redaktion MKK Echo

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