Montag, Februar 23, 2026
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JU setzt sich für Fachhochschule für den Main-Kinzig-Kreis ein

Die Junge Union (JU) Main-Kinzig spricht sich klar für die Ansiedlung einer Fachhochschule im Main-Kinzig-Kreis aus. Ziel ist es, jungen Menschen eine akademische Perspektive direkt in der Heimat zu ermöglichen und zugleich den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken.

Unter dem Wahlkampfslogan „Zukunft entsteht zuhause” fordert die JU eine konkrete Initiative des Kreises zur Gewinnung einer Fachhochschuldependance. Diese soll etwa in Kooperation mit bestehenden Hochschulstandorten in Hessen realisiert werden.

In ihrem Kommunalwahlprogramm setzt die JU einen klaren Schwerpunkt auf Wirtschaft, Fachkräftesicherung und praxisnahe Bildung. Der Fachkräftemangel treffe Handwerk, Industrie, Verwaltung und Gesundheitswesen gleichermaßen. Eine Fachhochschule mit praxisorientierten Studiengängen in den Bereichen MINT, Verwaltung, Gesundheitswesen oder Digitalisierung könne hier gezielt gegensteuern und den Bedarf regionaler Unternehmen decken.

„Viele junge Menschen verlassen nach dem Abitur aufgrund fehlender Studienangebote den Kreis, um zu studieren und kehren oft nicht zurück. Das wollen wir ändern”, erklärt die JU-Kreisvorsitzende und JU-Spitzenkandidatin Carina Pfeifer. „Eine Fachhochschule vor Ort bedeutet kürzere Wege, stärkere Bindung an die Region und bessere Chancen für unsere heimischen Betriebe, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.”

Die Junge Union sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung ihrer bildungs- und wirtschaftspolitischen Ziele: Moderne MINT-Strukturen an Schulen, Förderung von Gründergeist, digitale Infrastruktur und eine starke regionale Wirtschaft binden die Fachkräfte von Morgen an den Main-Kinzig-Kreis, denn „Zukunft entsteht zuhause”. „Eine Fachhochschule kann als Innovationsmotor wirken, Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen ermöglichen und Existenzgründungen direkt aus der

Hochschule heraus fördern”, weiß JU-Kreistagskandidaten und Kreisvorstandsmitglied Ida Göbel.

„Eine Fachhochschule ist nicht nur Bildungspolitik, sondern aktive Wirtschaftsförderung. Sie schafft Innovation, fördert Gründungen und stärkt den Mittelstand. Wenn wir Fachkräfte sichern und junge Talente halten wollen, müssen wir jetzt die Weichen stellen”, ergänzt JU-Kreisgeschäftsführer John Ennin, der ebenfalls für den Kreistag kandidiert.

Für die Junge Union Main-Kinzig ist daher klar: Der Kreis darf nicht nur Ausbildungsstandort sein, sondern muss auch Studienstandort werden. Eine Fachhochschule ist ein entscheidender Baustein, um junge Talente zu halten, Fachkräfte zu sichern und den Main-Kinzig-Kreis langfristig wettbewerbsfähig zu machen.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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