Wie aus einer guten Idee echte Unterstützung wird, zeigt die Klasse G7b der Kopernikusschule Freigericht: Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Nicole Knappe-Credé hat die Klasse der Deutschen Krebshilfe eine Spende in Höhe von 100 Euro übermittelt. Das Geld stammt aus dem Erlös eines Wohltätigkeitsbasars, den mehrere Klassen im Sommer an der Schule organisiert hatten.
Besonders bemerkenswert ist dabei: Die Entscheidung für den Spendenzweck fiel nicht „von oben“, sondern wurde im Unterricht gemeinsam besprochen. Schülerinnen, die die Organisation des Basars und die Verwendung der Einnahmen vorstellten, machten sich im Anschluss auch selbst an die Umsetzung – und formulierten eine persönliche Spendenmail an die Deutsche Krebshilfe. Darin wird deutlich, was den Basar und die Spende getragen hat: nicht nur der Wunsch zu helfen, sondern auch echtes Mitgefühl und Respekt vor der Arbeit der Organisation. So schreiben zwei Schülerinnen stellvertretend für die Klasse, dass sie sich gemeinsam für die Deutsche Krebshilfe entschieden haben – auch, weil das Thema Krebs viele Familien unmittelbar betrifft. Eine Schülerin schildert in der Mail sehr offen, dass sie vor rund einem Jahr ihre Großeltern an Krebs verloren hat und sich seitdem intensiver mit dem Thema beschäftigt. Gerade daraus wuchs der Wunsch, mit der Spende einen Beitrag zu leisten und die Arbeit der Deutschen Krebshilfe zu unterstützen.
„Solche Aktionen zeigen, wie Schule über Unterricht hinaus wirken kann“, betont Klassenlehrerin Nicole Knappe-Credé. „Die Schülerinnen und Schüler haben erlebt, dass ihr Einsatz zählt – und dass man gemeinsam mit überschaubaren Mitteln etwas Gutes bewirken kann.“
Quelle: Thorsten Weitzel

