Freitag, Februar 20, 2026
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Erinnern heißt verändern:

Zum sechsten Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau wurde vor dem Schloss in Wächtersbach eine Mahnwache abgehalten.
Am 19. Februar 2020 werden in Hanau neun Menschen aus rassistischem Hass getötet, viele werden verletzt. Ein weiterer Mensch starb Ende Januar an den Spätfolgen seiner Verletzungen. 10 Menschen, die Opfer von tödlicher rassitischer Gewalt wurden. Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Ibrahim Akkuş. 10 Namen – jeder dieser Namen steht für ein Leben, für Familie, für Freunde, für Lebenspläne. Für etwas, das fehlt. Bis heute bleibt die Trauer und das Unverständnis. Eine Tat, die betroffen macht und deren Opfer nicht vergessen werden dürfen. Vor allem nicht, da die Angehörigen noch immer die unzureichende Aufarbeitung der strukturellen Hintergründe ankreiden. Vor allem nicht in Wächtersbach, wo es 2019 ebenfalls einen rassistischen Mordversuch gab.
Die Linken und die Grünen Wächtersbach haben zur gemeinsamen Mahnwache in Wächtersbach aufgerufen und mit Teilnehmenden aus verschiedenen Parteien und der Bevölkerung den Opfern gedacht. Die Mahnwache soll nicht nur ein Zeichen der Erinnerung sein. Sie soll für Demokratie und für eine Gesellschaft stehen, die keinen Platz für Rassismus hat, in der alle Menschen ohne Angst leben können.
Erinnern heißt verändern. Es darf kein Vergessen geben.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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