Stefan Erb überbringt Urkunde der Hessischen Landesregierung und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes
Eigentlich datiert das zehnjährige Dienstjubiläum von Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher auf den 2. Januar 2026. Die zeitlich verzögerte Übergabe durch Stefan Erb, der die Urkunde als Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung im Namen der Hessischen Landesregierung und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes überbrachte, verdeutlicht die mit dem Amt verbundenen vielfältigen Anforderungen, die für einen vollen Terminkalender sorgen – mit einer in der Regel 70-Stunden-Woche.
Doch gerade die Vielfalt an Themen macht das Amt für Böttcher so abwechslungsreich. „Was auf bundes- und landespolitischer Ebene beschlossen wird, erfährt in den Kommunen eine Umsetzung – zusammen mit den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung. Wir schaffen den dringend benötigten Wohnraum, Flächen für Unternehmensansiedelungen, setzen lokale Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung um, stellen die Weichen für die Energie- und Mobilitätswende, investieren in städtische Infrastruktur wie Maintalbad, Kitas und Feuerwehrhäuser, sorgen für die Kinderbetreuung und fördern das Vereinsleben“, nannte Böttcher einige der zentralen Handlungsfelder, die im Zusammenspiel von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft initiiert bzw. bearbeitet werden. Dabei seien gerade die zurückliegenden zehn Jahre unter dem Einfluss der sich überlappenden Krisen, wie der Corona-Pandemie, dem Angriffskrieg auf die Ukraine, den Folgen der Zuwanderung von Geflüchteten sowie der Gasmangellage und der Baukostensteigerung besonders herausfordernd und dynamisch gewesen – und wirkten zum Teil weiter.
Trotz der enormen Herausforderungen, der sich die kommunale Ebene insbesondere angesichts unzureichender finanzieller Ausstattung durch Bund und Land gegenübersieht, attestierte Stefan Erb seiner Kollegin Monika Böttcher, „frisch, aktiv und über Maintal hinaus engagiert“ zu sein – und das gerade auch in Zeiten, in denen vor allem in den sozialen Netzwerken die Anfeindungen gegen Personen in öffentlichen Ämtern zunehme. Diese müssten häufig Kritik einstecken für Entscheidungen, die sie nicht getroffen hätten, aber umsetzen müssten. Daher freute sich Erb, der bereits seit 24 Jahren Bürgermeister von Erlensee ist, im Namen der Hessischen Landesregierung und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung überbringen zu dürfen.
„Die Aufgaben einer Kommune sind umfangreich, spannend und anspruchsvoll. Für mich ist es eine sehr sinnstiftende Aufgabe, Verantwortung für die hier lebenden Menschen zu übernehmen und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft die Weichen für die Entwicklung unserer Stadt zu stellen“, unterstrich Böttcher. Die große Verantwortung lasse sich nur mit einer grundsätzlich zuversichtlichen Grundhaltung annehmen. „Wir sind ganz nah an den Menschen dran, unabhängig von Alter und Herkunft, und machen Demokratie erlebbar. Als Gemeinschaft gestalten wir so die Zukunft unserer Stadt“, stimmen Böttcher und Erb überein.
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Quelle: Redaktion MKK Echo

