FFH-Redakteur sensibilisiert bei Veranstaltung der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv für einen kritischen Umgang mit Informationen
Maintal. Fake News sind längst kein Randphänomen mehr, sondern verfolgen gezielt die Spaltung unserer Gesellschaft. Falschinformationen verbreiten sich rasant in sozialen Netzwerken, beeinflussen die Meinungsbildung und schädigen das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und Politik. Vor diesem Hintergrund hatte die Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv kürzlich zu einer Informationsveranstaltung über Fake News mit dem FFH-Redakteur Peter Toussaint ins Albert-Einstein-Gymnasium eingeladen.
Täglich erreichen uns Informationen auf unterschiedlichen Kanälen. Nicht alle sind seriös. Doch nicht zuletzt durch die vielfältigen technischen Möglichkeiten wie KI wird es zunehmend schwieriger, den Wahrheitsgehalt von Textaussagen, Audiodateien und Videos zu ermitteln. Das belegten auch die Beispiele, die Peter Toussaint im Atrium des Einsteingymnasiums vorstellte, um für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen zu werben und so die Medienkompetenz zu stärken.
Sind das tatsächlich Mini-Dinosaurier oder doch nur eine rückwärts abgespielte Aufzeichnung einer Gruppe Nasenbären? Zeigt das Flugmanöver zweier Passagiermaschinen eine Beinahe-Katastrophe oder den Ausschnitt einer Flugsimulation? Was ist wahr und was ist falsch? Diese Fragen stellte FFH-Nachrichtenredakteur Peter Toussaint den Teilnehmenden der Veranstaltung „Fake News sicher erkennen“ an verschiedenen Beispielen immer wieder.
Vormittags verdeutlichte der FFH-Nachrichtenredakteur ca. 200 Schüler*innen der neunten und zehnten Klassen des Maintaler Gymnasiums, wie einfach es ist, Texte zu manipulieren, Stimmen per KI nachzuahmen und die täuschend echten Inhalte zu verbreiten. Am Abend hatten interessierte Maintaler*innen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die Methoden von Fake News zu informieren. Sie erhielten dabei auch Hinweise, wie sich der Wahrheitsgehalt von Bildern und Nachrichten überprüfen lässt, um anschließend festzustellen, dass die vermeintliche Teleskopaufnahme des Sterns „Proxima Centauri“ am Ende doch nur eine Salamischeibe ist.
Wenngleich einige Beispiele ziemlich absurd waren, verfolgt die absichtliche Verbreitung von „Fake News“ kalkulierte Ziele, die der Referent ebenfalls thematisierte. „Deshalb ist es so wichtig, Falschinformationen zu erkennen und Medien nicht unachtsam zu konsumieren oder Fake News zu verbreiten“, so Katharina Kächelein, Leiterin der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv. Sie bedankte sich außerdem bei Schulleiter Claus Wörn für die Bereitstellung des Atriums.
Weitere Infos zu den Aktionen und Veranstaltungen der Freiwilligenagentur gibt es unter maintal.de/freiwilligenagentur, auf instagram.com/maintalaktiv und auf facebook.com/Stadt.Maintal.Aktiv. Monatliche Infos zu allen Aktionen und Veranstaltungen der Freiwilligenagentur können über den Newsletter abonniert werden: maintalmachtmit.de, dazu im Anschluss im eigenen E-Mail-Postfach den Link der Agentur „werdenktwas“ aktivieren.
Bei Rückfragen oder Interesse an den Angeboten ist die Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 06181 400 – 290 oder per E-Mail freiwilligenagentur@maintal.de erreichbar.
Diese Meldung im Browser anzeigen
Quelle: Redaktion MKK Echo

