Donnerstag, Februar 12, 2026
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Babbel-Kräppel-Nachmittag: Sehenswertes und Launiges beim Fasching der Stadt Nidderau

Wenn es „hunn isch“ statt „habe ich“ heißt, wenn mit Koi keine edlen Fische, sondern gemeine Kühe gemeint sind, dann ist geheimhin klar: Der Babbel-Kräppel-Nachmittag ist wieder da. Prinz Pippi der Erste von Nidderau-Heldenbergen hatte in die Willi-Salzmann-Halle geladen. Und gut 250 Seniorinnen und Senioren sagten nicht „geh fodd“, sondern „da geh ich hin“. Prinz Pippi, besser bekannt als Bernd Reuter, der jüngste Ehrenbürger der Stadt, nahm den von ihm ausgerufenen „Bildungsauftrag“ witzig ernst: Über zwei Stunden lang herrschte beste Laune bei Faschingstönen, Unterhaltsamem und Sehenswertem mit Reuter und den Schlüsselrapplern Windecken.

Der Bundestagsabgeordnete a.D. führte, assistiert von Matthias Kukol, dem Sitzungs-

präsidenten der Schlüsselrappler, mit launigen Erzählungen und trockenem Humor durch das Programm. Erster Stadtrat Rainer Vogel und Margarete Voelcker, Vorsitzende des Seniorenbeirates, begrüßten die Gäste. Dass die Stadt Nidderau als Gastgeberin den Schwenk von einer klassischen Faschingsveranstaltung hin zu einem Wechsel aus Programm und Pausen für das Babbeln bei Kaffee und Kräppel vollzogen hat, bezeichnete Vogel als „Erfolgsmodell“. „Das hat sich gelohnt, das erkennt man am großen Zuspruch“, stellte der Erste Stadtrat in Vertretung des nach Vaterfreuden verhinderten Bürgermeisters Andreas Bär fest.

Büttenreden von Martin Böhm-Reichardt und Matthias Kukol sowie Kinder-Prinzessin Ella I. sorgten für viele Lacher. Die Auftritte der Dream Dancer, der Tanzfeen, des Saphir Duos und zum Abschluss der Showtanzgruppe Chicas mit ihrer tänzerischen Metamorphose von plumpen Raupen zu schönen Schmetterlingen sorgten für große Augen. Und den eigenen Anspruch, die Fassenacht frei von Zoten und Dummheiten zu gestalten, konnte Moderator Reuter glücklicherweise nicht einhalten. „Ich könnt’ grade flenne, weil ich noch so viel zu erzähle häd“, stellte Reuter beim finalen Helau fest. „Da hunn ich e guuude Zeit“, lautete das Fazit, bevor die Senioreninnen und Senioren mit dem städtischen Transportservice nach Hause zurückkehrten.

Magistrat der Stadt Nidderau

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Quelle: Redaktion MKK Echo

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