Donnerstag, Februar 12, 2026
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Vom Flohmarktbesuch zur Erfolgsgeschichte

Wächtersbacher Unternehmen fordert bessere Rahmenbedingungen

Was als spontane Idee bei einem Spaziergang am Wochenende über einen Flohmarkt begann, ist heute ein solides mittelständisches Unternehmen mit einer beachtlichen Entwicklung: der Wächtersbacher „Hair 24“ Besitzer Recep Tekin, der im Jahr 2001 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, beschäftigt inzwischen zwölf Mitarbeiter und führt rund 12.000 Produkte mit einem Schwerpunkt auf Haar- und Friseurprodukten. „Die Idee kam mir damals eher zufällig“, erinnert sich der Unternehmer Tekin. „Auf dem Flohmarkt habe ich gemerkt, wie groß die Nachfrage nach bestimmten Haarprodukten ist. Das war der Anfang.“ Heute beliefert der Betrieb Kunden weit über die Region hinaus und ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmergeist, Mut und Ausdauer zum Erfolg führen können.

Ein zentrales Thema ist der zunehmende Platzbedarf. Durch das stetig wachsende Sortiment und steigende Nachfrage stößt der Betrieb räumlich an seine Grenzen. Der Unternehmer wünscht sich daher eine weitere Ausweisung von Gewerbegebieten durch die Stadt, um Entwicklungsperspektiven in Wächtersbach zu sichern und nicht abwandern zu müssen. Auch die Situation der Friseure, die zu seinen wichtigsten Kunden zählen, bereitet Sorge. „Der Fachkräftemangel im Friseurhandwerk sei deutlich spürbar. Viele Salons finden kaum noch geeignetes, zuverlässiges Personal“, so der Unternehmer und seine Frau unisono.

Die Mandatsträger der CDU begleiteten den Austausch vor Ort und unterstrichen die Bedeutung solcher Betriebe für die Stadt. Dr. Raluca Rossi, stellvertretende Fraktionsvorsitzende erklärt: „Dieser Betrieb zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft im lokalen Mittelstand steckt. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass solche Unternehmen in Wächtersbach bleiben und wachsen können. Dazu gehören auch ausreichend Gewerbeflächen.“

Michael Pierz, Fraktionsvorsitzender der CDU sieht ebenfalls Handlungsbedarf: „Wenn wir wollen, dass Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden, müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und er braucht Verlässlichkeit und Entwicklungsspielraum.“

Für Günter Gärtner, Mitglied des Magistrats ist der Besuch ein klares Signal: „Solche Gespräche sind wichtig, um konkrete Probleme aufzunehmen. Wir nehmen diese Punkte mit in die politischen Beratungen.“

Der Unternehmer und seine Frau bleiben trotz aller Schwierigkeiten optimistisch – vorausgesetzt, die richtigen Weichen werden gestellt. „Wir möchten hier in Wächtersbach bleiben und weiter investieren. Dafür brauchen wir aber Unterstützung und Planungssicherheit.“

Die Mandatsträger der CDU bekräftigten deshalb abschließend ihr Ziel, sich weiterhin aktiv für den Mittelstand in Wächtersbach einzusetzen und die Anliegen der lokalen Unternehmen in die kommunalpolitische Arbeit einzubringen.

Quelle: CDU Wächtersbach

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