„Triathlon in der Halle – das war mein erster und er war richtig gut“, sagte Alice Riebler nach dem Indoor-Rennen in Erfurt begeistert bei lauter Musik. Nach 400 Metern Schwimmen auf der 50-Meter-Bahn ging es im Jagdstart auf dem Radergometer in der Hartwig-Gauder-Leichtathletikhalle weiter. Dort absolvierten die acht Bundesliga-Athletinnen die zehn Kilometer Radfahren, Riebler pedalierte dabei konstant mit 260 Watt.
„Endlich mal Musik und Party beim Radfahren und beim Laufen“, freute sich die singfreudige Riebler bereits beim Einchecken in die Wechselzone. Für Stimmung während des gesamten Wettkampfs sorgte ein DJ. Nach knapp 14 Minuten auf dem Rad folgte für die Bundesliga-Athletin noch ein 2,4-Kilometer-Lauf auf einer Tartanbahn.
Nach 29:10 Minuten Wettkampfdauer durchlief die Kurstädterin als Vierte das Zielband. Kurz darauf folgten Kamilla Zabusova aus dem Bad Orber Zweitligateam sowie Ellie Glienicke, die beide für das Bundesleistungszentrum Potsdam an den Start gegangen waren und in der Jugendwertung die ersten beiden Plätze errangen.
„Mir würde es gefallen, wenn zukünftig ein oder sogar zwei solche Rennen im Frühjahr in die Bundesligawertung einfließen würden. Denn ich würde gerne wieder nach Erfurt kommen, eine tolle Stadt“, sagte Riebler zur Cheforganisatorin Andrea Gießmann, die zugleich das Thüringer Damen-Bundesligateam leitet. Deren Tochter Sophie gewann das Rennen vor Alessa Reiner aus Freiburg und Hjördis Hick vom Team Hagen. Für Riebler geht es in der kommenden Woche weiter in das zweite Trainingslager nach Cannes.
Quelle: Redaktion MKK Echo

