Hanau. Die Brüder-Grimm-Stadt könnte künftig um ein weiteres kulturelles Angebot reicher werden: den Hanauer Stadtchor. Für einen solchen werden aktuell noch Sängerinnen und Sänger gesucht. Ziel ist es, ein offenes Chorangebot zu schaffen, das ohne Leistungsdruck oder Verpflichtungen zur Teilnahme einlädt und die Stadtgesellschaft miteinander verbindet.
„Singen ist weit mehr als ein kulturelles Hobby. Es fördert Gesundheit, Gemeinschaft und mentale Stärke. Ein Stadtchor, der offen für alle ist, passt sehr gut zu unserem Verständnis von moderner Stadtentwicklung und sozialer Verantwortung“, begrüßt Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Initiative.
Angeregt wurde das Projekt von Damian H. Siegmund. Der selbstständige Komponist, Dirigent und Pianist ist aktuell Chorleiter des Frauenpolizeichors Frankfurt am Main, der als größter Frauenpolizeichor Deutschlands gilt. Zudem war Siegmund langjähriger Chorleiter des „Männerchors Frohsinn 1925 Hanau“, der sich nach 100 Jahren aktuell in der Auflösung befindet. Mehrere ehemalige Frohsinn-Sänger haben schon signalisiert, dass sie ihre Erfahrung und ihr Engagement gerne in einen Hanauer Stadtchor einbringen wollen.
Gedacht ist der Stadtchor als offenes Angebot für die gesamte Stadtgesellschaft und soll neben Rock, Pop und Klassik auch viele weiter Musikrichtungen abdecken. Geeignete Räumlichkeiten für Proben und Veranstaltungen stünden auch zur Verfügung. Die Teilnahme an einem möglichen Stadtchor soll ausdrücklich ohne Verpflichtungen erfolgen. Zunächst geht es darum, das Interesse aus der Stadtgesellschaft auszuloten, um zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Neugründung erfüllt würden. Schnupperstunden finden am Sonntag, 1. März, von 11 bis 12.30 Uhr sowie am Sonntag, 8. März, von 17 bis 18.30 Uhr im bisherigen Probenraum des Gesangvereins Frohsinn im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten, Am Tümpelgarten 21, statt. Hier können dann auch offene Fragen geklärt werden. Interessierte können sich unverbindlich per Mail anmelden unter tina.haedicke@yahoo.de.
„Ob jung oder alt, mit Chorerfahrung oder ohne – entscheidend ist allein die Freude am gemeinsamen Singen“, so Claus Kaminsky. „Wenn es gelingt, genügend Interessierte zusammenzubringen, wäre das ein starkes Zeichen für das kulturelle und soziale Miteinander in unserer Stadt.“
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Julia Oppenländer
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Quelle: Redaktion MKK Echo

