Freitag, Januar 30, 2026
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„Ein Glücksfall für die Stadt“: B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH setzt Expansionskurs in Nidderau fort

Die Stadt Nidderau gewinnt als Wirtschaftsstandort mehr und mehr an Attraktivität. Ein neuer Beleg ist die B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH. Der Technikspezialist verlagert seinen Firmensitz von Maintal ins Gewerbegebiet am Lindenbäumchen Heldenbergen. Für Oktober ist der Umzug geplant. In dieser Woche erfolgte die Grundsteinlegung für den neuen Firmensitz auf dem Gelände an der Liebigstraße. „Für die Stadt ist das ein Glücksfall“, sagte Bürgermeister Andreas Bär, der einen Nidderauer Bembel an Geschäftsführer Stefan Klee überreichte.

B.E.S.T. Fluidsysteme ist ein ein Sales & Service Center der Marke Swagelok mit weiteren Standorten in Reutlingen und Ludwigshafen. Den Umsatz bezifferte Klee mit 35 Millionen Euro im Jahr – mit klarem Wachstumsziel auf 50 Millionen Euro bis 2029. Von den 82 Mitarbeitenden an den Standorten Frankfurt, Stuttgart und Ludwigshafen werden künftig 36 in Nidderau tätig sein. Der Geschäftsführer stellte einen „substanziellen Gewerbesteuerbeitrag“ in Aussicht. „Die Füllung für den Bembel werden wir uns verdienen“, versprach Klee. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts in Nidderau beträgt 8,6 Millionen Euro.

„Mit der B.E.S.T. Fluidsysteme siedelt sich ein weiterer, hoch spezialisierter Mittelständler an, der von der guten Infrastruktur und der günstigen Verkehrsanbindung der Stadt profitiert. Wir begrüßen eine spannende Firma, die als Partner, als Arbeitgeber, als Gewerbesteuerzahler und als Ausbildungsbetrieb ein Gewinn für uns ist“, freute sich Bürgermeister Bär.

Der Expansionskurs des Unternehmens stieß in Maintal an Grenzen. „Wir haben es bei der Stadt Maintal vergeblich versucht. Also haben wir uns nach Gebäuden in anderen Kommunen umgesehen und sind hier fündig geworden“, erklärte Geschäftsführer Klee. Stadt und Kreisbauamt hätten den Weg geebnet, eine moderne Firmenzentrale zu errichten, inklusive der Sondergenehmigung für die Verlegung des Haupteingangs an die rückwärtig verlaufende Büdinger Straße, um ein repräsentatives Entree zu schaffen. „Bürgermeister Bär hat immer sehr schnell auf alle Anfragen reagiert“, berichtete Klee.

B.E.S.T. Fluidsysteme baut das zuletzt als Teppichlager genutzte Gebäude bis auf die Grundmauern zurück. Die Geschossfläche erhöht sich durch ein zusätzliches Teilstockwerk von 2.080 auf fast 2.500 Quadratmeter. Wärmepumpe und Photovoltaik generieren umweltfreundliche Energie. Für die Belegschaft wird es sogar ein Fitnessstudio geben.

Ventile, Druckregler, Messgeräte, Verschraubungen, Filter sowie Schläuche und Rohre, komplette Dichtungssysteme: Die Produkte von B.E.S.T. Fluidsysteme halten in Industrieanlagen auch gefährlichen Gasen und Chemikalien stand. Die Komponenten stammen von der Firma Swagelok aus den USA. In Nidderau erfolgen ab Oktober der Vertrieb und der Bau von kompletten Systemen, die als 3D-Modell zunächst geplant und anschließend erstellt werden. Zu den Kunden zählen laut Geschäftsführer Klee BASF, Merck, Stellantis und direkt in der künftigen Nachbarschaft der Nidderauer Kugelhahnspezialist Perrin GmbH.

Magistrat der Stadt Nidderau

Quelle: Redaktion MKK Echo

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