Donnerstag, Januar 29, 2026
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CDU Schöneck: Bezahlbarer Wohnraum braucht tragfähige Wohnungsbauprojekte, keine Wahlkampf-Ideen

Kurz vor der Kommunalwahl kommt der SPD-Vorschlag, in Schöneck eine kommunale Immobiliengesellschaft zu gründen – das überzeugt nicht. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Aufgabe, gerade deshalb braucht es Struktur und Wirtschaftlichkeit, aber keine Wahlkampf-Konstrukte, so der Kommentar der CDU Schöneck.

„Eine eigene Immobiliengesellschaft mag auf den ersten Blick sinnvoll klingen, ist aber für eine Gemeinde unserer Größe nicht realistisch“, sagt Christopher Nocera Walg, der neu für die CDU kandidiert. „Bezahlbare Wohnungen entstehen nicht durch neue Verwaltung, sondern durch klug geplante Quartiere. Dazu gehören geförderte Wohnungen genauso wie frei finanzierte Einheiten. Nur so entstehen Projekte, die sich langfristig tragen und unseren Ergebnishaushalt stärken – und genau das entlastet am Ende die Bürger.”

Ein weiterer Punkt wird von der SPD ausgeblendet: Mehr Wohnungsbau insgesamt wirkt preisdämpfend. „Bezahlbare Mieten entstehen auch durch ein größeres Angebot“, ergänzt Dr. Frederik Möller, ebenfalls neu auf der CDU-Liste zur Kommunalwahl. „Deshalb müssen wir über neue Wohnbaugebiete sprechen und diese konsequent voranbringen – statt Wohnraummangel zu verwalten.“

Zudem zeige die Praxis: Die Gemeinde handelt bereits. Schöneck arbeitet seit Jahren erfolgreich mit der Hanauer Baugesellschaft zusammen – sowohl bei der Verwaltung gemeindeeigener Sozialwohnungen als auch im geförderten Wohnungsbau. Ein aktuelles Beispiel sind die zehn neuen Wohneinheiten im Mühlbergweg in Büdesheim, die 2024 entstanden sind. Neue Strukturen sind dafür nicht nötig.

Auch wirtschaftlich überzeuge das SPD-Modell nicht. „Kleine Wohnungsbestände unter 500 Einheiten sind schlicht unwirtschaftlich“, erklärt Dr. Frederik Möller. „Die Verwaltungs- und Fixkosten pro Wohnung sind hoch, professionelle Bewirtschaftung und Instandhaltung kaum möglich. Erst größere Bestände ermöglichen Skaleneffekte – alles andere verteuert am Ende das Wohnen.“

Besonders erstaunlich ist der Zeitpunkt der SPD-Forderung: Über 50 Jahre lang stellte die SPD den Bürgermeister und regiert in Schöneck, ohne systematisch Bauland zu sichern oder eine vorausschauende Bodenpolitik zu betreiben. Dieses Versäumnis lässt sich nicht kurz vor der Wahl mit der Gründung einer neuen Gesellschaft kaschieren. Die CDU Schöneck steht für vorausschauende Baulandpolitik, durchmischte Quartiere, mehr Wohnungsangebot statt Symbolpolitik und wirtschaftlich tragfähige Lösungen. „Bezahlbarer Wohnraum braucht keine falschen Versprechen, sondern Projekte, die tragfähig und verantwortbar sind“, so Christopher Nocera Walg abschließend. „Und genau dafür steht die CDU Schöneck.“

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christopher nocera walg (cdu)
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dr. frederik möller (cdu)

Quelle: Thorsten Weitzel

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