Freitag, Januar 2, 2026
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Jehovas Zeugen und Katastrophenhilfe

Ende Dezember wurde in mehreren hessischen Lokalzeitungen mitgeteilt, dass das Land Hessen Helfer für den flächendeckenden Katastrophenschutz schulen möchte.

Wenig bekannt ist vielleicht, dass sich Jehovas Zeugen schon seit Jahrzehnten weltweit für Opfer von Katastrophen einsetzen, wozu auch die Seelsorge vor Ort gehört. Oft sind sie die ersten am Ort des Geschehens, die Hilfe leisten. Viele Regierungen der ganzen Welt haben sich schon lobend über diese Hilfe geäußert. Auch muss nicht erst um Geldspenden aufgerufen werden, da das Geld bereits im Voraus vorhanden ist.

Katastrophenhilfskomitees organisieren die Bereitstellung von Hilfsgütern wie Nahrung, Wasser, Kleidung und medizinische Hilfe. Freiwillige Helfer stellen dann ihre Zeit, Mittel und Fachkenntnisse zur Verfügung, um beim Wideraufbau zu helfen (z.B. im Ahrtal).

Jehovas Zeugen sind bekannt für ihre schnelle Reaktion auf Katastrophen wobei sie auch Gelder und Materialien in Millionenhöhe einsetzen. Die eingesetzten Spendengelder für die weltweite Katstrophenhilfe betrugen allein im Jahr 2024 über 10 Millionen US-Dollar.

Diese kommen zunächst den betroffenen Glaubensangehörigen zugute aber auch ihren Nachbarn. Zum Beispiel wurden bei den Überschwemmungen in New Orleans im Jahr 2005 Tausende Häuser von ihnen wieder bewohnbar gemacht, auch die Nachbarn die keine Zeugen Jehovas waren.

Das alles basiert auf christlichen Werten, die auch im Bibelbuch Sprüche Kapitel 17, Vers 17 wiedergegeben werden: „Ein echter Freund zeigt immer Liebe und ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“.

 

Quelle: Hans-Joachim Schalies

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