Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima erinnern die Nidderauer Grünen daran, welche Risiken die Nutzung der Atomenergie bis heute birgt. Die Ereignisse von Fukushima im Jahr 2011 haben gezeigt, dass Atomkraft eine Hochrisikotechnologie ist, deren Folgen Generationen betreffen können.
„Fukushima hat uns vor Augen geführt, dass ein einzelner Unfall ausreicht, um ganze Regionen dauerhaft zu zerstören. Die Folgen tragen Menschen über Jahrzehnte und Generationen hinweg”, erklärt Felix Neubauer, Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen für die Nidderauer Stadtverordnetenversammlung.
Besonders deutlich werde der Irrsinn der Atomkraft beim Thema Atommüll. „Bis heute gibt es weltweit kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll. Wir produzieren Abfälle, die über Hunderttausende Jahre gefährlich bleiben – und gleichzeitig gibt es keine dauerhaft sichere Lösung für ihre Lagerung. Das ist verantwortungslos gegenüber kommenden Generationen”, so Neubauer weiter.
Für Bündnis 90/Die Grünen steht deshalb fest: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Nur durch einen konsequenten Ausbau von Solarenergie, Windkraft und weiteren erneuerbaren Quellen kann eine sichere, klimafreundliche und unabhängige Energieversorgung gewährleistet werden.
Auch auf kommunaler Ebene setzen sich die Grünen in Nidderau weiterhin dafür ein, den Ausbau erneuerbarer Energien massiv voranzubringen. Dazu gehören unter anderem mehr Photovoltaik auf Dächern, die Nutzung geeigneter Flächen für erneuerbare Energieprojekte sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
„Gerade hier vor Ort können wir viel bewegen. Jede neue Solaranlage auf einem Dach bringt uns der Energiewende ein Stück näher. Gleichzeitig machen wir uns unabhängiger von fossilen Energieträgern und stärken die regionale Energieversorgung”, betont Neubauer.
Zum Jahrestag von Fukushima rufen die Nidderauer Grünen dazu auf, die Energiewende entschlossen weiterzuführen – auch vor Ort in Nidderau. Nur mit erneuerbaren Energien kann eine sichere Energieversorgung für heutige und kommende Generationen gewährleistet werden.
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen – Nidderau

