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Wer kennt den Künstler? Hanauer Museen bitten um Hinweise zu historischem Trinkbrunnen

Ende März wurde die Erweiterung der Brüder-Grimm-Schule an der Friedrich-Ebert-Anlage in der Innenstadt gefeiert. Dabei konnte ein historischer Trinkbrunnen gesichert werden, der nun an der Ecke zur Brüder-Grimm-Straße neu aufgestellt wurde.

Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen, der für die Hanauer Museen die Reihe „Objekt der Woche“ erfand (siehe Objekt der Woche – Museen Hanau), weiß: „Der Brunnen stammt aus den 1950er-Jahren und wurde ursprünglich zur Einweihung der Schule errichtet. Das Kunstwerk zeigt einen Mutter- oder Vaterfisch mit zwei Jungtieren. Ein Motiv, das möglicherweise auf das Märchen ‚Die Goldkinder‘ der Brüder Grimm anspielt.“

Bis heute ist jedoch unklar, so Hoppe, wer das Ensemble geschaffen hat. Weder sind Unterlagen aus der Entstehungszeit erhalten, noch finden sich Signaturen am Kunstwerk selbst. Eine mögliche Urheberschaft wird dem Hanauer Bildhauer und Steinmetz Dan Hauenstein zugeschrieben. Dieser gestaltete unter anderem den Fries im Eingangsbereich der Schule, Objekt der Woche #225, sowie die bekannten Pelikane am St. Vinzenz-Krankenhaus, Objekt der Woche #221, in Hanau.

Wer Hinweise zur Entstehung des Brunnens oder zu dessen Künstler geben kann, insbesondere ehemalige Schülerinnen und Schüler der früheren Bezirksschule III, wird gebeten, sich zu melden. Informationen nimmt der Fachbereich Kultur per E-Mail an kultur@hanau.de entgegen. „Die Stadt freut sich über jede Erinnerung, die zur Aufklärung dieses kleinen kulturhistorischen Rätsels beitragen kann“, so Martin Hoppe.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn

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Quelle: Stadt Hanau

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