„DigitalTruck“ macht Station an Hanauer Tümpelgarten-Schule / Förderung kreativer Medienbildung
An der Hanauer Tümpelgarten-Schule hat der sogenannte „DigitalTruck“ Halt gemacht und für eine Woche zwei mobile Klassenzimmer auf dem Schulgelände eingerichtet. Schülerinnen und Schüler der Tümpelgarten-Schule sowie der Gebeschusschule nutzten die Gelegenheit, um moderne Technologien nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv auszuprobieren. Auch Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri war neugierig und hat im Unterricht an einem Morgen vorbeigeschaut.
„Digitale Kompetenzen sind heute eine grundlegende Kulturtechnik – vergleichbar mit Lesen, Schreiben und Rechnen“, sagte Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri im Rahmen seines Besuchs. „Es ist entscheidend, dass wir Kinder frühzeitig befähigen, Technik nicht nur zu konsumieren, sondern sie zu verstehen und selbst zu gestalten. Der „DigitalTruck“ zeigt auf anschauliche Weise, wie zeitgemäße Pädagogik aussehen kann und wie viel Kreativität im digitalen Lernen steckt.“
Bürgermeister Dr. Bieri hatte sich gemeinsam mit Thomas Dittkuhn vom städtischen Amt für Bildung, und Dr. Johannes Frese, Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Hanau, einen Eindruck vom Unterrichtsgeschehen gemacht. In einer dritten Klasse stand das Thema „Codierung“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Trainer Alex Jacob diskutierten die Kinder zunächst, wo ihnen Programmierung im Alltag begegnet – von Spielekonsolen über Apps bis hin zu Computern. Anschließend setzten sie selbst erste Code-Befehle um: Mithilfe eines sogenannten „Turtle-Coders“ ließen sie eine digitale Schildkröte über eine Fläche navigieren und programmierten Schritt für Schritt geometrische Formen.
„Der digitale Wandel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schulen, Schulträger und Land ziehen hier an einem Strang, um junge Menschen fit für eine zunehmend digital geprägte Lebens- und Arbeitswelt zu machen“, so Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri.
Seit 2021 tourt der „DigitalTruck“ im Rahmen der Initiative „Digitale Schule Hessen“ durch die hessischen Schulamtsbezirke. Das Konzept geht dabei deutlich über eine reine Informationsveranstaltung hinaus: In eigens eingerichteten Pavillons stehen digitale Endgeräte wie Laptops, Robotik-Anwendungen und Werkzeuge aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bereit. Während der Aktionswoche werden Workshops für Kinder, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Informationsangebote für Eltern kombiniert. Erfahrene Medienpädagoginnen und Medienpädagogen begleiten die Schulen durch das Programm. Die Themen reichen dabei von Codierung, Robotik und digitale Textproduktion bis hin zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen.
Ziel ist es, Neugier zu wecken, Hemmschwellen abzubauen und sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrkräften Impulse für einen modernen Unterricht zu geben. „Unser Anspruch ist, digitale Bildung als integralen Bestandteil unserer Schulentwicklung zu verstehen und aktiv voranzutreiben“, so Bürgermeister Dr. Bieri abschließend.
Pressekontakt: Julia Oppenländer
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Quelle: Redaktion MKK Echo

