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„Was war der Preis?“ – CDU kritisiert SPD-Linken-Pakt

Nach der Kommunalwahl 2026 offenbart die Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung ein alarmierendes Bild politischer Verantwortungslosigkeit. Die SPD unter dem Fraktionsvorsitzenden Julian Brenner hat freiwillig einen Ausschusssitz im Sozial-, Kultur- und Vereinsausschuss an die Partei „Die Linke“ abgetreten. Dieses Vorgehen markiert einen weiteren Tiefpunkt in der rot-roten Kooperationsbereitschaft und unterstreicht die fragile Machtbasis der SPD-geführten Stadtregierung.

„Wer die SPD wählt, bekommt die Linke geliefert. Die SPD Langenselbold erbringt den Beweis im Rahmen der Konstituierung des Sozial-, Kultur- und Vereinsausschusses der Stadt Langenselbold. Dort vertritt die Interessen der SPD fortan Herr Sven Kellner, der Fraktionsvorsitzende der Fraktion „Die Linke“, berichtet Patrick Heck, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.

Besonders kritisch ist, dass die Sozialdemokraten ausgerechnet im Sozialausschuss einen Sitz abgeben. Dies deutet auf akuten Personalmangel oder ein grundsätzliches Desinteresse an den Kernaufgaben sozialer Politik hin. Durch diese Entscheidung verschafft die SPD der Linken eine parlamentarische Bühne, die in keiner Weise das tatsächliche Wahlergebnis der Kommunalwahl widerspiegelt. Die Linke profitiert von einer künstlich geschaffenen Präsenz, die ihre marginale Unterstützung in der Bevölkerung weit übersteigt.

Die SPD benötigt nach dem schlechtesten Wahlergebnis der letzten Jahrzehnte für ihr fragiles Ein-Stimmen-Stadtbündnis offensichtlich einen „Notfall“-Mehrheitsbeschaffer. Die Linke scheint dabei die willige erste Wahl für die SPD rund um Julian Brenner und Bürgermeister Wolfgang Rittershauß zu sein. Dass ausgerechnet die Schwester von Bürgermeister Wolfgang Rittershauß für „Die Linke“ in der Langenselbolder Stadtverordnetenversammlung sitzt, rundet das Bild ab.

Florian Gibbe, Fraktionsvorsitzender der CDU, kommentierte: „Was war der Preis für diesen Ausschusssitz?“

Die CDU bemängelt diese fehlende Abgrenzung nach links aufs Schärfste. Die Linkspartei steht für eine Politik der Umverteilung, Ideologie und wirtschaftlichen Naivität, die bereits in zahlreichen Kommunen und Ländern zu Stagnation und gesellschaftlicher Spaltung geführt hat. Solche Allianzen dienen nur der Selbstdarstellung selbsternannter „Lokalgrößen“ und sind im Ergebnis Gift für eine solide, bürgernahe Kommunalpolitik. Auch die FDP und die Freien Wähler (FW) stellen sich als willige Mehrheitsbeschaffer für diese rot-rot-grünen Strukturen zur Verfügung und tragen damit Mitverantwortung für die fortschreitende Fehlentwicklung, welche die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren finanziell stark belasten wird.

Als stärkste Fraktion im Stadtparlament wird die CDU dieser linksgerichteten Politik entschlossen entgegentreten und sich konsequent für eine verantwortungsvolle, bürgerorientierte und wirtschaftlich vernünftige Politik in Langenselbold einsetzen.

Quelle: CDU Langenselbold

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