Blau-weiß-rote Farbtupfer im Schulhaus, französische Musik in den Pausen und der Duft frisch gebackener Crêpes: Auch in diesem Jahr setzte die Kopernikusschule Freigericht am 22. Januar ein sichtbares Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft.
Die vertrauten Programmpunkte machten den Tag erneut erlebbar: eine „französische Pause“ mit Spielen und Musik, ein Frankreich-Quiz für die Jahrgangsstufe 7 und natürlich die kulinarischen Stationen – von Verkaufsständen der Klassen bis zu französischen Spezialitäten in der Oberstufenmensa. Lehrkräfte und Lernende der Fachschaft Französisch begleiteten die Aktionen mit viel Herzblut, erklärten Hintergründe und kamen mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgänge ins Gespräch. Neu im Bild: große Stellwände mit Porträts französischer Städte und Persönlichkeiten. Von Dijon und Bordeaux bis Toulouse und Brest führten die Stadtporträts durch Geschichte, Architektur und Lebensart; daneben stellten Kurzbiografien – etwa zu Napoléon bis Timothée Chalamet und Coco Chanel – Gesichter der Kultur und Zeitgeschichte vor.
Als anerkannte Europaschule knüpft die Kopernikusschule mit ihren Aktivitäten an die Tradition des Élysée-Vertrags an – und zeigt, wie interkulturelles Lernen im Alltag aussehen kann. Die Mischung aus Sichtbarkeit im Schulhaus, niedrigschwelligen Mitmachangeboten und kulinarischen Akzenten machte auch diesmal den Reiz aus – und setzte ein fröhliches, sehr europäisches Ausrufezeichen in den Winteralltag.

Quelle: Thorsten Weitzel

