Dienstag, März 24, 2026
Bericht einreichen
Werbung schalten
StartRegion 2Hanau„Verkehrssicherheit muss der Maßstab jeder Reform bleiben“

„Verkehrssicherheit muss der Maßstab jeder Reform bleiben“

Über die geplante Reform der Fahrschulausbildung hat sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig in einem Gespräch mit Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern aus seinem Wahlkreis informiert. Initiiert hatte das Treffen Maja Röder, die selbst eine Fahrschule in Hanau betreibt. Grundlage des Austauschs war das aktuelle Diskussionspapier des Bundesverkehrsministeriums zur Reform der Fahrschulausbildung. Vorgesehen ist darin unter anderem eine Vereinfachung der theoretischen und praktischen Ausbildung.​​

Positiv bewertet werden insbesondere Vorschläge zum Abbau überflüssiger Bürokratie. So begrüßten die Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer die Möglichkeit der Nutzung hybrider Angebote in der Theorie, den Abbau detaillierter Vorgaben zu Unterrichtsräumen und Lehrmitteln sowie die geplante Reduzierung und Straffung des Fragenkatalogs für die theoretische Prüfung.​​

Kritisch gesehen werden hingegen Maßnahmen, die zu Lasten der Verkehrssicherheit gehen könnten. Dazu zählen insbesondere die deutliche Reduzierung der verpflichtenden Sonderfahrten in der praktischen Ausbildung, die Verringerung von Übungsstunden etwa im Bereich der Busfahrerqualifikation sowie die Einführung einer zeitlich befristeten Laienausbildung, bei der Fahranfängerinnen und Fahranfänger Teile der praktischen Ausbildung mit nicht professionellen Begleitpersonen absolvieren. Die Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer befürchten, dass hier zwar vordergründig Kosten gesenkt, zugleich aber wichtige Erfahrungs- und Trainingsanteile verloren gehen könnten, die bislang in der Fahrschule unter professioneller Anleitung vermittelt werden.​​

„Am Ende muss die Verkehrssicherheit der Maßstab jeder Reform bleiben“, betont Pascal Reddig. „Es ist richtig, die Fahrausbildung zu modernisieren und unnötige Bürokratie abzubauen. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass die Qualität der Ausbildung leidet und Fahranfänger schlechter vorbereitet in den Straßenverkehr entlassen werden.“​​

Die Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sprachen sich daher für einen strukturierten Dialog mit dem zuständigen Bundesministerium und den Ländern aus, um praktikable und sicherheitsorientierte Lösungen zu finden. Reddig kündigte an, die Rückmeldungen aus dem Wahlkreis in die weitere parlamentarische Beratung einzubringen: „Ich werde gegenüber dem Bundesministerium dafür werben, die Einwände der Fahrlehrerschaft ernst zu nehmen und sie eng in den weiteren Prozess einzubinden.“

Quelle: Team Reddig

Ähnliche Artikel
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -

Am beliebtesten