Alkohol und Drogen am Steuer sowie das Missachten der
Gurtpflicht zählen nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für schwere
Verkehrsunfälle oder deren folgenschwere Auswirkungen. Um die Verkehrssicherheit
zu erhöhen und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, führte die Polizei
am Samstagnachmittag auf der Philippsruher Allee in Hanau eine einstündige
Schwerpunktkontrolle durch.
Zwischen 13.30 und 14.30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 27
Fahrzeuge und 34 Personen. Der Fokus der stationären Kontrollen lag auf der
Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer sowie der Einhaltung der
Anschnallpflicht.
Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße fest: In zwei Fällen bestand der
Verdacht, dass Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.
Beide mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo jeweils eine
Blutentnahme durchgeführt wurde. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte drei
Verstöße gegen die Gurtpflicht mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von jeweils 30
Euro.
Die Polizei kündigt an, auch künftig vergleichbare Kontrollen durchzuführen. Sie
weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Alkohol und Drogen die
Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich
beeinträchtigen können. Ebenso gilt: Der Sicherheitsgurt ist nach wie vor der
wirksamste Schutz vor schweren oder tödlichen Verletzungen bei einem
Verkehrsunfall – und kann im Ernstfall Leben retten.
Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen

