Dienstag, Januar 6, 2026
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Verdacht ausgelegter Giftköder in Wächtersbach: Hund in Behandlung

(ots) – (lei) Wegen des Verdachts ausgebrachter Giftköder hat die
Polizei in Gelnhausen jüngst Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes
nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Zu dem Vorfall, der bereits am 28.
Dezember geschah, hatte eine Hundebesitzerin entsprechend Anzeige erstattet.
Demnach war die Frau mit ihrem Vierbeiner an dem Tag auf einem parallel zur B
276 verlaufenden Feldweg zwischen Wächtersbach und dem Freibad Wächtersbach
unterwegs, als das Tier etwas fraß. Sie brachte ihn sofort in eine Tierklinik,
wo er einen großen Teil dessen, was er zuvor aufgenommen hatte, erbrach.

Nach ersten Erkenntnissen geht man davon aus, dass es sich dabei um mit
Rattengift versetztes Hundefutter handelte. Eine Polizeistreife fand an dem
Feldweg eine bläulich verfärbte Substanz, die diese Annahme stützte und deren
Reste beseitigt wurden. Da der Hund wohl nicht alles erbrochen hatte und sich
sein Zustand in der Folge verschlechterte, musste er erneut in tierärztliche
Behandlung und ist in der nächsten Zeit auf die Einnahme von Medikamenten
angewiesen. Die Polizei sucht nun natürlich die verantwortliche Person, die den
Köder dort ausgebracht hatte.

Hinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten unter der Rufnummer 06051 827-0
entgegen.

 

Quelle: Redaktion MKK Echo

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