ÖDP: „So können wir Tankstellen-Abzocke verhindern und der Öl-Lobby ein Schnippchen schlagen.”
Die Ölverknappung infolge des Irankriegs setzt ein altes Thema wieder oben auf unsere Agenda: das Tempolimit. „Wer langsamer über die Autobahn pendelt, kann als Autofahrer der Abzocke an Tankstellen die Stirn bieten”, rechnet der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) vor. Günther Brendle-Behnisch: „Wer statt zu brettern langsamer fährt, braucht weniger Sprit. Das schont unser Klima und auch massiv den Geldbeutel.”
Um in der Breite den Ölverbrauch zu senken, sei jetzt die Zeit für ein Tempolimit gekommen. Der ÖDP-Chef verweist dabei auf den Rat von ADAC oder TÜV. Beide Verbände, die eigentlich ja die Interessen von Automobilisten hochhalten, empfehlen ein Tempo von maximal 130 Stundenkilometern. Eine Berechnung des Umweltbundesamts beziffert die Einsparung der jährlich in Autos auf deutschen Straßen verbrannten über 23 Milliarden Liter Benzin und über 18 Milliarden Liter Diesel, auf rund 600 Millionen Liter Kraftstoff, wenn alle Autolenker sich an ein Tempolimit hielten. Brendle-Behnisch: „Wer sich an solche Regeln hält, kann also erheblich Sprit sparen und zudem seinen oder ihren Geldbeutel sowie die Umwelt und auch unser Klima schonen.” Ein Tempolimit reduziere somit die Ölmenge, die in Deutschland gebraucht wird und wirke daher in marktwirtschaftlichem Sinne preisdämpfend: Ein Vorteil für alle.
Quelle: Ökologisch-Demokratische Partei Bundesverband

