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Tag des Waldes am 21. März: Nidderau setzt auf ökologischen und zukunftsfesten Waldumbau

Anlässlich des Internationalen Tages des Waldes am 21. März würdigen Bündnis 90/Die Grünen Nidderau die Fortschritte beim ökologisch schonenden Umbau des Nidderauer Stadtwaldes. Angesichts von Klimawandel, Trockenperioden und Schädlingsbefall wird der Wald zunehmend resilient und naturnah weiterentwickelt.

Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist die nachhaltige Bewirtschaftung nach anerkannten ökologischen Standards. Der Nidderauer Stadtwald ist sowohl nach FSC- als auch nach Naturland-Kriterien zertifiziert. Diese Zertifizierungen stehen für eine besonders umweltverträgliche Waldwirtschaft, die Biodiversität schützt, natürliche Prozesse stärkt und die Interessen zukünftiger Generationen berücksichtigt.

Auch konkrete Maßnahmen vor Ort zeigen Wirkung: Regelmäßige Pflanzaktionen mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Schulen tragen dazu bei, klimaresiliente Mischwälder zu entwickeln und das Bewusstsein für den Wert des Waldes zu stärken. Ein besonderes Zeichen setzt zudem der neu angelegte Geburtenwald, in dem für neugeborene Nidderauer Kinder Bäume gepflanzt werden. So wächst mit jeder Generation auch ein Stück Zukunftswald.

Darüber hinaus wurden im Stadtwald gezielt Flächen aus der forstlichen Nutzung genommen, um der Natur Raum zur freien Entwicklung zu geben. Diese sogenannten Stilllegungsflächen leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur natürlichen Waldentwicklung. Gleichzeitig haben sie im Rahmen von naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen über sieben Millionen Ökopunkte generiert.

Nicole Stahlberg, Vorsitzende des Umweltausschusses, erklärt dazu:
„Unser Stadtwald ist ein wertvoller Schatz für Nidderau – ökologisch, klimatisch und auch als Ort der Erholung. Der behutsame Umbau hin zu stabilen, artenreichen Mischwäldern ist eine Investition in die Zukunft. Die FSC- und Naturland-Zertifizierung zeigt, dass wir hohe ökologische Standards einhalten. Besonders freut mich, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger bei Pflanzaktionen engagieren und dass mit dem Geburtenwald ein sehr persönlicher Bezug zwischen den Menschen und unserem Wald entsteht.”

Kritisch sehen die Grünen hingegen die aktuelle Waldpolitik der hessischen Landesregierung. Nach Ansicht der Nidderauer Grünen hat sich das Land in den vergangenen Jahren zunehmend von wichtigen Naturschutzleitlinien im Staatswald entfernt. Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität und zur Ausweitung von Naturwäldern seien zurückgefahren worden.

Nicole Stahlberg betont:
„Während Nidderau zeigt, dass eine naturnahe und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung möglich ist, verabschiedet sich die hessische Landesregierung zunehmend von ihren eigenen Naturschutzansprüchen im Staatswald. Gerade in Zeiten der Klimakrise brauchen unsere Wälder mehr Schutz, mehr natürliche Entwicklung und eine klare Orientierung an ökologischen Standards – nicht weniger.”

Für Bündnis 90/Die Grünen Nidderau ist klar: Der Weg zu einem klimaresilienten, artenreichen Wald muss konsequent weitergegangen werden. Dazu gehören naturnahe Bewirtschaftung, mehr Raum für natürliche Entwicklung und eine aktive Beteiligung der Bürgerschaft.

 

 

 

 

 

 

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Quelle: Die Grünen Nidderau

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