Mittwoch, März 4, 2026
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Stadt Maintal bietet zahlreiche Orte für Kinder und Jugendliche

Im März startet der Bau Mehrgenerationenspielplatzes – Investitionen in Spiel- und Freizeitflächen in allen Stadtteilen

Maintal. Spiel- und Freizeitflächen dienen nicht nur dem Zeitvertreib. Es sind zentrale Aufenthalts- und Begegnungsorte für Kinder und Jugendliche. Sie laden ein, sich zu bewegen, schaffen Gemeinschaft, fördern soziale Kompetenzen und Selbständigkeit. Als kostenloses Freizeitangebot sichern sie zudem Chancengleichheit und Teilhabe. Deshalb investiert die Stadt Maintal fortlaufend in die Infrastruktur für Kinder und Jugendliche – etwa mit dem Bau des Mehrgenerationenspielplatzes, der in Kürze startet.

Das Engagement für Kinder und Jugendliche ist eine zentrale Säule der Stadtentwicklung. Trotz einer angespannten Haushaltslage, die derzeit den Verzicht auf einzelne kostenintensive Projekte wie einen Pumptrack in Bischofsheim oder einen Wasserspielplatz in der Bahnhofstraße erfordert, investiert die Stadt stadtteilübergreifend und generationenverbindend in Spiel-, Sport- und Freizeitflächen. So beginnt nach dem jüngsten Beschluss des Ausschusses für Bau und Stadtentwicklung nach intensiver Planung im Frühjahr der Bau des Mehrgenerationenspielplatzes am Mainufer in Dörnigheim. Diese moderne und inklusiv gestaltete Anlage wird Orte der Begegnung für alle Altersgruppen schaffen.

Auf der 3.500 Quadratmeter großen Fläche im Bereich des heutigen Kinderspielplatzes im Westen sind vielfältige Freizeitangebote für alle Generationen vorgesehen. Ermöglicht wird das Vorhaben durch das Bund-Land-Förderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“, das zwei Drittel der Investitionskosten übernimmt. Es werden ein großer Spielbereich für Kinder mit Schaukel und Sandbaustelle sowie eine Kletterlandschaft entstehen; zudem sind mobile Sitz- und Baumelemente auf der Rampe des ehemaligen Fähranlegers und ein Aussichtspunkt mit Sitzstufen geplant. Ergänzt wird das Angebot durch Picknickbereiche mit Sitz- und Liegemöglichkeiten. Eine barrierefreie Wegestruktur verbindet die Aufenthaltsbereiche. Die Baumaßnahme soll noch im März beginnen.

Ein inklusives Angebot ist auch auf dem Spielplatz in der Hermann-Löns-Straße geplant. Dort wird ein Altgerät gegen ein inklusives Karussell ausgetauscht, das speziell für die Nutzung mit und ohne Rollstühle konzipiert ist. Durch die Nähe zur integrativen Kita „Zauberwald“ ist das neue Spielgerät an diesem Standort besonders sinnvoll. In Hochstadt wiederum soll Ende März die bereits erworbene Calisthenics-Anlage als multifunktionales Outdoor-Fitness-Angebot montiert werden.

Im geplanten Neubaugebiet „Am Berghof“ in Wachenbuchen wird ein komplett neuer Spielplatz entstehen, und für den Festplatz in Bischofsheim wurde die Planung für einen Streetball-Platz inklusive Aufenthaltsbereich wieder aufgenommen. In die Konzeption sind Jugendliche unmittelbar eingebunden. Sie haben im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens ihre Wünsche und Ideen eingebracht. Zudem wird in der Schillerstraße zeitnah ein in die Jahre gekommenes Großgerät durch ein neues Kombinationsspielgerät ersetzt.

Die offene Kinder- und Jugendarbeit in allen vier Stadtteilen ist seit vielen Jahren elementarer Bestandteil des Engagements der Stadt Maintal – in Dörnigheim und Bischofsheim in eigenen städtischen Einrichtungen mit umfangreichem Angebot und individuellen Beteiligungsmöglichkeiten sowie zusätzlich in Dörnigheim, Hochstadt und Wachenbuchen mit der Förderung von Personalstellen bei den Evangelischen Trägern. Mit der Auszeichnung als “Kinderfreundliche Kommune” hat die Stadt Maintal einen Aktionsplan entwickelt, der die Kinderrechte in den Mittelpunkt rückt. Dazu wurde beispielsweise ein Kinder- und Jugendbüro als feste Anlaufstelle eingerichtet, die Beratung und Beteiligung ermöglicht. Schließlich hat Hessen bereits 2018 die Kinderrechte in der Landesverfassung verankert und ist das erste Bundesland, das systematisch mit einem Monitoring-Verfahren prüft, wie gut Kinderrechte umgesetzt werden.

„Es gehört zu unserem Selbstverständnis, Kindern und Jugendlichen in Maintal gute Bedingungen zum Aufwachsen zu bieten. Indem wir in bestehende Freizeitflächen sowie in die offene Jugendarbeit investieren, schaffen wir attraktive, sichere und zeitgemäße Orte, an denen Kinder und Jugendliche spielen, sich bewegen, begegnen und entfalten können“, unterstreicht Bürgermeisterin Monika Böttcher.

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Quelle: Redaktion MKK Echo

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