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Spessart und Rhön rücken touristisch näher zusammen

Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann nennt Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor

Der Rhön-Spessart-Ride soll künftig Spessart und Rhön mit einer durchgehenden Mountainbike-Strecke verbinden. Damit Mountainbikerinnen und Mountainbiker von dem neuen Angebot erfahren und sich vor und während ihrer Tour orientieren können, unterstützt SPESSARTregional die Vermarktung der Strecke mit LEADER-Mitteln. Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann übergab den Förderbescheid kürzlich an Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH. Einen zweiten Bescheid erhielt die Gesellschaft für den künftigen gemeinsamen Internetauftritt des hessischen und bayerischen Spessarts.

Der Rhön-Spessart-Ride führt über Ländergrenzen hinweg und ergänzt vorhandene Mountainbike-Strecken. Die Rhön GmbH und die Spessart Tourismus und Marketing GmbH tragen das Marketingprojekt gemeinsam. Sie teilen sich die Kosten. Geplant ist unter anderem Landingpage mit Informationen zur Strecke. Bilder und Videos sollen einen Eindruck von der Tour vermitteln, Veranstaltungen für Presse und Content Creator den Rhön-Spessart-Ride bekannter machen. Entlang der Strecke sind außerdem Infotafeln vorgesehen.

Die Vermarktung soll Gäste nicht nur auf die neue Verbindung aufmerksam machen, sondern ihnen auch die Orientierung erleichtern. Davon sollen auch Unterkünfte und Gastronomiebetriebe entlang der Strecke profitieren. Eine klare Routenführung soll verhindern, dass Mountainbikerinnen und Mountainbiker auf ungeeignete Wege oder in empfindliche Landschaftsbereiche ausweichen.

„Tourismus ist für unsere Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wenn Gäste herkommen und hier übernachten, einkehren oder etwas unternehmen, profitieren davon viele Betriebe“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann. „Der Rhön-Spessart-Ride schafft einen zusätzlichen Anlass, den Spessart und die Rhön mit dem Rad zu entdecken. Mit der Förderung helfen wir dabei, dass das neue Angebot auch bekannt wird.“

Das Marketing für den Rhön-Spessart-Ride kostet insgesamt etwa 70.900 Euro. Die Rhön GmbH trägt die Hälfte der Projektkosten. Für den Anteil der Spessart Tourismus und Marketing GmbH sind rund 34.000 Euro förderfähig. Der LEADER-Zuschuss beträgt rund 27.500 Euro, die Gesellschaft selbst steuert rund 7.900 Euro bei.

Bernhard Mosbacher sieht in der neuen Strecke eine Chance, Spessart und Rhön gemeinsam als Mountainbike-Region bekannter zu machen. „Tourismus endet nicht an einer Kreis- oder Landesgrenze. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist, interessiert sich für eine gute Strecke und nicht dafür, wann er von Hessen nach Bayern fährt. Wir haben mit dem Rhön-Spessart-Ride ein starkes neues Produkt, jetzt müssen die Menschen davon erfahren“, sagte Bernhard Mosbacher. „Gleichzeitig führen wir mit dem neuen Internetauftritt zusammen, was touristisch längst zusammengehört. Wer seinen Aufenthalt plant, soll schnell finden, was der Spessart zu bieten hat.“

Der zweite Förderbescheid betrifft den gemeinsamen Internetauftritt für den hessischen und bayerischen Spessart. Die Spessart Tourismus und Marketing GmbH und der Tourismusverband Spessart-Mainland arbeiten künftig unter der gemeinsamen Marke „Spessart“ zusammen. Das Corporate Design steht bereits, die Social-Media-Kanäle wurden zusammengeführt. Nun folgt der gemeinsame Internetauftritt.

Dafür wird die bestehende Website der Spessart Tourismus und Marketing GmbH neu gestaltet und technisch erweitert. Künftig sollen dort touristische Informationen aus dem hessischen und bayerischen Spessart zusammenlaufen. Damit die Daten nicht mehrfach gepflegt werden müssen, sind entsprechende Schnittstellen vorgesehen. Auch Schulungen sind Teil des Projekts.

Die Arbeiten an der Website kosten rund 15.000 Euro. Davon sind etwa 14.700 Euro förderfähig. Aus LEADER-Mitteln kommen rund 11.700 Euro, der Eigenanteil liegt bei rund 3.300 Euro.

„Eine gute Idee allein reicht nicht, sie muss auch umgesetzt werden können“, sagte Marina Ilg, stellvertretende Leiterin des Regionalmanagements SPESSARTregional e. V. „Das LEADER-Programm gibt den Akteurinnen und Akteuren vor Ort die Möglichkeit, Projekte anzupacken, für die im normalen Haushalt oft wenig Spielraum bleibt. Die beiden Förderbescheide sind dafür gute Beispiele.“

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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